Neurobiologie der Veränderung

Shownotes

Stellen Sie sich vor, heute käme ein Außerirdischer in Ihr Meeting. Die Reaktionen wären vermutlich sehr unterschiedlich: die einen alarmiert, die anderen fasziniert, ein paar würden ihn schlicht nicht bemerken. Tauschen wir den Außerirdischen gegen eine neue Strategie, bleibt oft selbst die Irritation aus. Nichts, jedenfalls nichts Neues, passiert.

Genau das ist der Ausgangspunkt dieser Folge: Was macht Predictive Processing aus, jenes Modell, nach dem unser Gehirn ständig Vorhersagen trifft und die Welt vor allem als Abweichung von diesen Vorhersagen wahrnimmt? Und warum sind wir einerseits so unendlich lernfähig, andererseits so starr? Darüber spricht Svenja Hofert mit dem Neurowissenschaftler Dr. Dr. Damir del Monte gesprochen, gut 90 Minuten lang, in drei Teilen:

Grundlagen: Was Predictive Processing bedeutet Was bei Veränderung im Kopf passiert Neuro-Mythen: was vom populären Wissen über das Gehirn nicht hält, was es verspricht

Ich absolviere bei Damir gerade selbst eine Ausbildung zum Neuroscience Expert, und habe ihn bewusst gewählt: Er kann Sachverhalte präzise und zugleich rhetorisch galant erklären und sie in größere Zusammenhänge einordnen, im Bewusstsein, dass wir sehr viel nicht wissen, und mit der Demut, die das verlangt.

Mehr zu Damir: Website: https://www.damirdelmonte.com/ Hirnwelten: https://www.hirnwelten.com/ Buch: „Ein Date mit deinem Gehirn" (Kneipp Verlag)

Unser Kopf lebt in seiner eigenen kleinen Welt, ganz allein mit sich. Trotzdem ist er nie losgelöst von der Umwelt, die ihn ständig neu kalibriert. Vielleicht ist das die eigentliche Pointe: Nicht dass wir zu wenig lernen, sondern dass wir gelernt haben, wegzuhören, sobald etwas nicht in die Vorhersage passt. Der Außerirdische im Meeting bleibt unsichtbar, nicht weil wir ihn nicht sehen könnten, sondern weil unser Gehirn längst entschieden hat, dass es nichts Neues zu sehen gibt.

Ich freue mich auf euer Feedback zu dem Gespräch. Und danke für eure Treue.

Transkript anzeigen

00:00:00: Und

00:00:22: das hat mit unserem Gehirn zu tun.

00:00:25: Dieses ist nämlich ein Prognoseorgan!

00:00:29: Darüber, über andere wissenswerte Fakten und praktische Ableitungen sprach ich mit Damir Del Monte.

00:00:39: Damir ist Neuroforscher und kennt sich auch im psychotherapeutischen Bereich aus – überhaupt ist er jemand der ganzheitlich weiter denkt!

00:00:50: Und deshalb ist er ein idealer Gesprächspartner für diese Reihe.

00:00:55: Weiterdenken Interviews.

00:00:57: Lieber Damir, mein Motto ist Learning from many Masters und du bist einer davon.

00:01:04: Und du bist jemand der das Gehirn erklärt!

00:01:08: Falls die Leute da draußen dich noch nicht kennen?

00:01:12: Was sollten sie unbedingt über dich

00:01:14: wissen?!

00:01:14: Hallo Svenja, vielen Dank für die Einladung.

00:01:17: ich freue mich dein Gast sein zu dürfen und mir hat es immer schon Freude gemacht zum einen Zwischen den Disziplin zu wandern.

00:01:29: Also als Psychologe, als Medizinwissenschaftler und als Hirnforscher, der aber forschend wie auch therapeutisch tätig war, bewege ich mich zwischen den verschiedenen Berufsdimensionen.

00:01:44: Also du verbindest Disziplinen war dein Schwerpunkt ist glaube schon das Gehören?

00:01:50: Absolut!

00:01:52: Neurobiologie, die Neurowissenschaft ist dein Revier und du hast Bücher geschrieben.

00:01:59: Du bietest Ausbildung an und darüber wollen wir heute sprechen unter dem Motto Neuro-Biologie der Veränderung.

00:02:08: Und ich habe so grob drei Blöcke geplant im ersten Block.

00:02:12: Wollen wir mal so erkunden was das überhaupt ist?

00:02:16: Also was man über das Gehirn wissen will und muss oder sollte, keine Ahnung.

00:02:21: Dann ... Was man über die Veränderung wissen darf!

00:02:25: Und zuletzt müdten sie so bei Social Media unterwegs sind.

00:02:29: Das sind so drei Blöcke, die ich geplant habe.

00:02:32: und steigen wir ein... Ja, das Gehörn ist ja sehr modern über das gehören zu sprechen.

00:02:39: Was ist wirklich wichtig?

00:02:42: Jeder oder zumindest jeder, der professionell arbeitet darüber

00:02:58: wissen.

00:03:12: sehr effizient, ohne ihres Gehirn viel zu wissen.

00:03:18: Es gibt Menschen die pädagogisch tätig sind nicht nur heute, es hat ja zählenten, wo das Gehirnenwissen gar nicht verfügbar war und die tolle Arbeit leisten, ohne das Gehören zu kennen.

00:03:32: also ist nichts Zwingende Voraussetzung für effizientes Arbeiten aber es kann die eigene Arbeit sehr bereichern Ein wichtiges, ein hilfreiches Hintergründwissen und praktisch sagieren zu unterfüttern, zu flankieren, zu bereichern.

00:03:55: Und da sehe ich den Wert meiner Wissenschaft.

00:04:01: Also es ist nicht unbedingt nötig, aber es kann hilfreich sein.

00:04:05: Auf

00:04:05: jeden Fall!

00:04:06: Wir wollen heute gar nicht so viel Fachbegriffe fürs Rollen sondern das so verständlich machen für jeden und deshalb dachte ich mir wir greifen mal das raus.

00:04:15: vielleicht wirklich wirklich relevant ist für viele zum Beispiel das Gehirn als Prognoseorgan.

00:04:23: was würdest du dazu sagen?

00:04:25: Was bedeutet das?

00:04:27: Ich gehe schon an Modell will.

00:04:31: ich glaube, dass sich das nicht so leicht erschließen lässt aus dem Selbsterleben heraus.

00:04:38: Also hier kann Jährenforschung tatsächlich wertvolle Informationen liefern die ich ansonsten sehr schwer aus mir selbst alleine ableiten kann.

00:04:49: So wenn wir die Welt wahrnehmen dann erleben wir es so als würden wir etwas gegebenes erfassen, wie es sich darstellt.

00:05:03: Also im Sinne von da ist was Gegebenes.

00:05:06: ich öffne meine Augen und sehe genau das, was dort gegeben ist.

00:05:13: Und das ist genau nicht der Fall weil der Prozess der Konstruktion meiner Wahrnehmung sich mir nicht offenbart und das heißt also Ich bekomme nur das Endergebnis in meinen bewussten Erleben präsentiert.

00:05:31: Die Konstruktion ist für mich nicht erlebnistechnisch nachvollziehbar.

00:05:40: Und das ist ein erster wichtiger Aspekt, es ist nicht das Gegebene.

00:05:45: Es ist in Wahrheit das Konstruierte, dass versucht das Gegebene in irgendeiner Form zu repräsentieren und darauf zu schließen.

00:06:00: Das ist ein Unterschied!

00:06:03: Der nächste Aspekt.

00:06:05: Wenn ich die Wahrnehmungsreize empfange, treffen Sie mich auf eine Weiße Leinwand.

00:06:16: Mein Gehirn baut eine Erwartungshaltung auf.

00:06:20: Aus den Erfahrungen heraus baut das Gehirnen eine Erwartungshaltung auf und die wird mit dem Wahrneemungsreizen in ein Matching gebracht im Sinne von eines Abgleiches.

00:06:38: Und daraus entwächst dann erst der eigentlich bewüßte Wahrnehmungsinhalt.

00:06:44: und da sind schon sehr wichtige elementare Fakten, ich konstruiere ein Bild der Welt – und jetzt kommt was ganz Wichtiges, Svenja!

00:06:58: Zu der Ich in Wahrheit keinen direkten Zugang habe denn mein Gehirn bekommt sinnes Daten aus dem Imminohr, aus der Netzhaut und aus der Haut.

00:07:12: Aber das sind schon Übersetzungen!

00:07:14: Der Reiz in der Welt.

00:07:16: Meint ich hier selbst hat zu diesen Reizen der Welt unter den Objekten der Welt keinen direkten Zugang.

00:07:24: Es muss also rückschließen.

00:07:26: Was könnte die Ursache für genau diesen Reiz sein?

00:07:31: Das ist etwas Fundamentales.

00:07:34: Und das Zweite isst Beim Rückschließen bedarf es der Modelle, der Vorerwartung.

00:07:43: Weil das hilft schon einzuordnen zu kategorisieren, zu systematisieren und zu selektieren Und so entsteht ein Wahrnehmungsinhalt auf ganz anderem Wege als ich es intuitiv erlebe.

00:08:00: Das finde ich sehr bedeutsam.

00:08:03: um das mal praktisch zu übersetzen.

00:08:05: Ich gehe in ein Management-Meeting, ich sehe meine zwölf Kollegen auch letzte Woche da saßen – nur fix!

00:08:14: Ich habe jetzt gar keinen Bezug zu dieser Welt sondern in meiner Welt kristallisieren sich so Erwartungen heraus.

00:08:23: was passiert?

00:08:25: und das nehme ich wahr?

00:08:28: Und unerwartet es eher nicht?

00:08:29: oder wie muss man sich das praktisch vorstellen?

00:08:32: Aufgrund deiner Vorerfahrung erwartest du, wie du den Raum betrittst, deine zwölf Kollegen in einem bestimmten Kontext.

00:08:41: In einer bestimmten Art und Weise, wie sie sich verhalten.

00:08:44: Das bräuchte dein Gehirn schon hoch und baut genau diese Erwartungshaltung auf.

00:08:50: Wenn dann die Reize, die von außen auf der Gehirne treffen auch das einigermaßen widerspiegeln passiert nicht viel.

00:09:00: Du bleibst im normalen Murders.

00:09:02: Es braucht keine Erregung, keine Aufmerksamkeit.

00:09:06: Kein fokussiertes Bemischtsein!

00:09:08: Weil das geschieht was du erwartet hast.

00:09:14: Die Hirnschucht eigentlich nicht das erwartete sondern reagiert vor allem auf die Differenz.

00:09:23: Auf Abweichungen und den Vorhersage Fehlern.

00:09:27: Okay also wenn da jetzt ein Außerirdischer reinspazieren würde Nehmen wir welche außerirdischen kennst du, Alf?

00:09:37: Ja zum Beispiel.

00:09:40: Sehr gut!

00:09:42: Dann wäre das eine Abweichung.

00:09:44: Das war ne Abweicherung und dass würde in dir die Aufmerksamkeitsnetzwerke, das Bewusstsein und die Fokussierung hochfahren.

00:09:55: Und je fremdartiger Je unerwarteter, vielleicht auch potenziell bedreuerlicher, desto mehr wird es begleitet werden durch Erregungsprozesse, Aktivierungsprozese.

00:10:07: und damit will ich du reagieren auf einen sehr, sehr hacken vorherrsage Fehler.

00:10:15: Okay!

00:10:16: Und ich hätte Angst oder ich wäre freudig erregt also...

00:10:22: Alles möglich.

00:10:23: das hängt wieder davon ab ob der Außerirdische jetzt etwas völlig Fremdes darstellen würde?

00:10:32: Oder du vielleicht doch schon mal davon gehört hast, schon eine gewisse Frühererfahrung auch damit schon gemacht hast.

00:10:39: Welche Handwärmskompetenzen du mit vergleichbaren Situationen schön gesammelt hast – da spielt alles rein!

00:10:49: Die Reaktion könnte sehr unterschiedlich auffallen.

00:10:51: Absolut, absolut.

00:10:54: Es könnte auch sein, dass ich den gar nicht sehe.

00:10:56: Weil meine Aufmerksamkeit so fokussiert ist auf, sagen wir mal, den CEO oder mein Privatleben?

00:11:03: In jedem der vorliegenden Fragen.

00:11:08: Wir können gleich nochmal wenn du magst das Ganze noch etwas physiologisch vertiefen weil es für mich ganz aktuelle Arbeiten dazu gibt.

00:11:17: aber tatsächlich gibt es einen Gehirnmodus, den ich gleich doch erklären kann.

00:11:24: Bei dem werden die eigenen Modelle und damit Erwartungen so stabil gehalten, dass Kreize von außen die Licht dazu passen als Rauschen abgetan werden.

00:11:40: Als wenn sie gar nicht gegeben wären!

00:11:43: Als wären Sie nicht da?

00:11:45: Das geht soweit ja.

00:11:47: Zum Beispiel der Gorilla, der durch einen... ich weiß gar nicht ob das Volleyball ist marschiert und die meisten merken ihn gar nicht, ne?

00:11:54: Also

00:11:54: es könnte theoretisch möglich sein.

00:11:56: Absurdiert wird dann zum Rauschen erklärt.

00:12:00: Du hast uns jetzt neugierig gemacht, dass du noch etwas erklären möchtest?

00:12:04: Ja!

00:12:05: Es ist ein Modell das vor einem halben Jahr erst publiziert wurde von einem der Väter dieser Konzeption des Gehirns als Vorhersage-Generator und die haben jetzt versucht neue Biologie, neue Physiologie Gedächtnisforschung mit mathematischen Konzepten zusammenzubringen.

00:12:31: Und sich die Frage gestellt, was im Gehirn geschieht wenn dieser Abgleich erfolgt und es schon zum Beispiel zu Vorhersage Fehlern kommt?

00:12:44: Dort entdecken sie zwei Gedechnisysteme.

00:12:49: Das erste Gedechnissystem wird das Hochgefahren.

00:12:56: Diesen entdeckt ein bestimmter Funktionsmodus.

00:13:00: Und der besagt,

00:13:02: ich

00:13:03: vertraue meinen Modellen.

00:13:06: Meine Modelle sind stabil und klar!

00:13:11: Das geht einher mit einem Gefühl von die Bescheiden das teilweise mit Hochgestimmtheit weil es mir Sicherheit gibt was mich stabilisiert.

00:13:22: und in diesem Modus Wird der Reiz, der von außen kommt und den nicht passt?

00:13:30: Einfach zum Rauschen erklärt.

00:13:33: Und ich bin völlig in meinem Modell!

00:13:36: Und mein Modell wird dann... um meine Erwartungshalten wird dann zum Wahrnehmungsinhalt.

00:13:43: Grandios!

00:13:45: Aber jetzt... die siehst du gar nicht.

00:13:47: Weil er gehören sich völlig auf die Modelle aus dem Modellen stammenden Vorhersagen verlässt.

00:13:56: Das macht ein Hochgefühl, weil es mich stabilisiert.

00:14:00: Es mir Sicherheit gibt.

00:14:02: aber die Reize werden einfach weg gefiltert, die nicht passen.

00:14:10: So das ist ein Modus und spannenderweise in der Psychopathologie wird dieser Mödes dann stark aktiviert bei manischen Zuständen.

00:14:25: Weil die dann quasi in diesem eigenen Modell die Realität finden.

00:14:30: Und alles, was nicht passt ist nicht existent.

00:14:34: Aber es gibt's gar nicht und das wäre aber natürlich verhängnisvoll wenn ich nur diesen Nerdisch besäße weil dann würde ich ja unfähig sein meine eigenen Modelle weiterzuentwickeln oder auch zu verängern.

00:14:51: und deshalb gibt's ein zweites System und dieses nennt man den Papers Kreis.

00:14:59: Der ist in der Neurobiologie schon lange bekannt, aber nicht im Kontext.

00:15:03: Wenn dieser aktiviert wird, dann entsteht ein Neldus von.

00:15:12: Ich vertraue meinen Modell nicht so richtig!

00:15:16: Ich muss mich mehr auf die Reize fokussieren ich muss mich benühen die Reiz gut einzuordnen und muss bereit sein meine eigenen Modelle zu verändern.

00:15:28: Verspannenderweise ist bei diesem zweiten Funktionsmodus der Mensch eher in einem Erleben von Ruhe und Sicherheit bis hin zur Ängstlichkeit.

00:15:42: So, aber jetzt kommt was ganz Spannendes wenn ja.

00:15:46: Mit dem Konzept und mit den mathematischen Funktion-Modi die man dort versucht hat herauszuarbeiten kam heraus dass der Mensch am gesündesten im Sinne am besten in der Balance sich befindet.

00:16:06: Dann agiert, wenn genau beide Systeme komplett in der Balancienkrone funktionieren.

00:16:15: Also heißt gesülemischerweise braucht es beides Systeme damit wir zum allem Vertrauen finden in unsere eigenen Modelle die sich ja als Ergebnis von Erfahrung vor allem etabliert haben.

00:16:31: Aber zugleich müssen wir bereit sein, auch vorher seine Fehler ernstzunehmen.

00:16:38: Die Reize genau zu analysieren, in Animationen reinzuholen und damit auch meine Modelle zu verändern wenn notwendig.

00:16:46: Beides braucht es!

00:16:49: Und was wir erleben können das bei manchen Menschen dass eben nicht in der Balance sich befindet.

00:16:57: Das wäre jetzt meine Frage, ob jeder gleichen Zugriff hat oder ob es sein kann dass das eine oder andere dominiert.

00:17:05: Das heißt man blendet alle vorher sehr gefehler aus und fühlt sich trotzdem, hast du gesagt positiv gestimmt?

00:17:14: Oh Gott wir wollen nicht über Politik reden aber mir kommen Ideen.

00:17:19: vielleicht jemand der zuhört auch also... Es muss nicht im Ballon sein!

00:17:24: Absolut nicht.

00:17:25: und nehmen wir dann den Punkt, den du gerade jetzt gemacht hast.

00:17:30: Glauben wir auf der Metaebene?

00:17:33: Ganz gelassen!

00:17:35: In Zuständen in Kontexten die sehr angstbesetzt sind will Unsicherheiten erzeugt werden.

00:17:44: auch von einer politisch medialen Dimension sind Menschen verführt an ihren modernen Stärken festzuhalten.

00:17:55: das heißt man darf spekulieren Das in einem Kontext von Medien und Politik sehr viel Unsicherheit, Angst, vielen Gezufersicht drehen immer wieder das Feld beherrschen.

00:18:12: Dass dann Menschen umso sehr blitzig das bestehende Fest zu halten und sich durch breite Lichten noch mehr irritieren zu lassen was er da bedeute dass ich die Modelle nicht so leicht verändere und damit ja auch mein Lernverhalten, meine Entwicklung gedimpft wird.

00:18:35: Ist das das was man in der Psychologie unter dem Begriff temporäre Regression kennt?

00:18:41: Also dass man unter Anstrengung Bedrohungssituationen noch eher auf diesen anderen Modus zurückgreift?

00:18:51: Auf Medi der Verlässlichkeit, der Gewohnheit der sicherheitsspängenden Vermittlung von Funktionen, die er bei eben sagt.

00:19:06: Wie schütze ich das?

00:19:07: Wie fühle ich das Vertraute?

00:19:09: Das Stabile und das wäre eine Regression im Sinne einer Überforderung durch die

00:19:16: Umwelt.".

00:19:18: Um nochmal das Eingangsbeispiel aufzugreifen, dieses Meeting mit den zwölf Personen.

00:19:23: Da könnte es also sein dass eine Person sagt Juho ich habe gute Erfahrung mit Außerirdischen und die andere Person fällt total zurück und läubnet, dass der Außerrdische ein Außererdischer ist?

00:19:38: Das wäre im Rahmen des Möglichen absolut!

00:19:42: Und ich glaube das ist ja genau das was man sich vor Augen führen muss Wenn wir Wahrnehmung eben als ein komplexen Konstruktionsakt annehmen und dann ist auch diese Spannbreite möglich.

00:19:57: Super

00:20:00: spannend auf jeden Fall!

00:20:03: Damir, wir werden auch noch auf Videos von dir verlinken.

00:20:06: wer das vertiefen möchte kriegt jede Menge Material.

00:20:09: ich möchte aber auf einen weiteren Begriff zurückgreifen der auch mit P beginnt nämlich Plastizität, also so organ hatten wir.

00:20:18: Plastikität wird ja auch immer wieder zitiert.

00:20:22: Gerade in der Coaching-Branche.

00:20:24: alles ist möglich.

00:20:27: Was fällt dir ein zu Plastiktät?

00:20:29: Was weiß man darüber?

00:20:30: Was sollte man darüber wissen?

00:20:31: Der Gehirn ist modern und konservativ zugleich.

00:20:39: Und das meine ich wirklich im Tiefen Sinne der Bedeutung dieser Begrifflichkeiten dass einmal etablierte, vor allem dann wenn es sehr bedeutsam war erhält eine Stabilität die teilweise ein Leben lang halten kann.

00:20:56: Zugleich bleibt das System lernfähig veränderbar.

00:21:03: aber wir müssen beide zusammen denken und deshalb würde ich eine Frage mit zuerst einem Satz beantworten Plastizität bedeutet Lernfähigkeit Veränderungsfähigkeit.

00:21:20: Das aber ist nicht gleichzusetzen mit einer beliebigen entgrenzten Form von neuen Inszenierung, also es heißt ich kann nicht unbegrenzt verändern weil meine Veränderung immer schon auf einem Fundament gedeiht.

00:21:43: und das Fundament ist gegeben.

00:21:46: durch Genetik Durch Epigenetik, durch viel und spätere Erfahrungen sind Strukturen gewachsen.

00:21:54: Haben sich nun die etabliert, Funktionszustände stabilisiert.

00:21:59: Die sind gegeben!

00:22:01: Auch die können verändert werden – aber nicht beliebig.

00:22:05: Ich habe auch einen bestimmten Rahmen.

00:22:08: Immer hat.

00:22:08: dessen kann ich verändern, entwickeln entfalten.

00:22:12: Aber dieser ist nicht endlos zu denken... Und das ist genau das, was gerne propagiert wird.

00:22:21: Das halte ich für bedenklich!

00:22:49: Es gibt eine Art von

00:22:51: Vorbildungen,

00:22:53: die er gegeben sind.

00:22:54: Dass wir feiern ja nicht mit dem Lernen an einem Nullpunkt an!

00:22:58: Wenn du mit achtzehn, zwanzig, fünfundzwanzig Jahren sagst ich möchte mich auf den Weg machen Ich möchte mich entwickeln Dann beginnst du nämlich bei Null Und deswegen ist es mir ganz wichtig diese Dialektik zu übertonen.

00:23:15: Wir können verändern Wir können wirklich mit uns auch experimentieren und spielen, aber es ist eine Rahmen gegeben.

00:23:28: Und der Begriff der Pfadabhängigkeit verweist genau darauf!

00:23:33: Es sind schon bestimmte Pfade angelegt.

00:23:36: Die kann ich in die Richtung etwas verändern?

00:23:38: Ich kann sie durch Lebengleise erweitern.

00:23:41: Ich kann Sie sich ein bisschen ausdifferenzieren lassen, aber ich kann sie nicht weglöschen... Wenn du mir das noch erlaubst, ich glaube mal, dass am Gedächtnis sehr schön festmachen.

00:23:55: Menschen wünschen sich manchmal, sie könnten unendlich schnell lernen und denen sofort aufnehmen.

00:24:03: Damit wir das können, müsste etwas gegeben sein, nämlich dass ich Erfahrung ohne mich schnell in Struktur übersetzen kann, also synaptisch sofort etablieren kann.

00:24:18: Wenn das aber sehr leicht ginge, würde es bedeuten ich würde ständig durch das Schulbestehende komplett überschreiben.

00:24:27: Da würde zwar sehr schnell ein neues Lernen Aber auf Dauer nichts mehr überhalten.

00:24:34: Ich wäre dann wie Claude wie ein KI-System.

00:24:38: So ist es und deshalb ist es schon wichtig zu verstehen dass wir eben Strukturen besitzen die schon angelegt sind Obwohl das Gehirn auch nach Stabilität trachtet weil es gibt die Erfahrungen, die nöchten wir ja nicht vergessen.

00:24:52: Die sollen ja bleiben!

00:24:54: Die wollen wir mitnehmen, weil sie uns schützen und eine Struktur in der Welt geben.

00:25:00: Und deshalb ist Lernen möglich?

00:25:03: Erinnern wir aber dass das sofort und viel zu leicht altes überschreiben werde denn dann würde er ständig alles verlieren gehen.

00:25:12: Und laut dieser Balance hat die Natur bei uns so schön eingestellt.

00:25:17: Sie hält bedeutendes Fest und ermöglicht Anschlusswissen durch Neues, was da integriert werden muss.

00:25:26: Verbünden werden muss!

00:25:28: Und nicht einfach nur alles überschreiben.

00:25:31: Das ist so wichtig zu verstehen.

00:25:33: Deshalb ist es manchmal mühsam, Neues zu lernen.

00:25:37: Es ist auch manchmal mühmsam, Altes zu verändern.

00:25:41: Aber genau so muss es sein.

00:25:44: Wenn wir dann noch mal in so ein Meeting schauen, da gibt es vielleicht den Räser.

00:25:48: Der hat Kriegserfahrungen, was Trauma vielleicht erlebt und dann gibt's vielleicht ... nennen wir ihn oder sie...nennen wir sie Marlis!

00:26:00: Hat eine gute Bindungserfahrung geht ganz anders mit dem außerirdischen, oder?

00:26:05: Ja, ja.

00:26:06: Absolut!

00:26:07: Und jeder von beiden ist davon überzeugt, dass sein oder ihr Weg genau der Richtige ist, weil es für die Person sich jeweils genau still nicht anfühlt und das macht es so anspruchsvoll.

00:26:22: Du mich anfühlen... Setzen ja viele mit Intuition oder Bauchgefühl gleich.

00:26:29: Aber das kann ja auch sehr trügerisch sein, dieses Stimmig anfühlen im Sinne von Ja, dass ist jetzt meine innere Welt in der fühlt sich da stimmig an.

00:26:38: aber wenn man die äußere Welt dazu nimmt, kann das durchaus etwas sein was auch dem Hören und den Menschen nicht so gut tut, oder?

00:26:47: Absolut!

00:26:49: Unser Gehirn trachtet nach Stabilität.

00:26:53: Diese Stabilität wird manchmal auch teuer erkauft.

00:26:58: Nämlich, dass ich Informationen, die mich vielleicht sehr stören würden, die meine bestehenden Modelle vielleicht zu sehr infrage stellen würden, das sich die außen vorlasse.

00:27:11: Damit erheitliche ich meine Stabilkeit.

00:27:14: aber ich verzerre die Realität und deshalb ist die allmehr Stimmigkeit ein Marker Der bedeutsam ist, der beim Licht bedeutet es ist objektiv richtig.

00:27:28: Es ist per se gut oder angemessen in dieser Situation.

00:27:33: Das muss es nicht bedeuten.

00:27:36: Deswegen kann das eigene Bauchgefühl auch durchaus mal sehr trügerisch sein?

00:27:43: Es kann hilfreich sein weil es uns hilft auf Wind von Erfahrungswerten ein Heuristik aufzubauen und schnell zu reagieren.

00:27:51: Das kann sehr dünnlich sein, manchmal lebensrettend.

00:27:55: Aber es kann auch tügerisch sein.

00:27:57: und deshalb nochmal wenn wir das Modell von vorhin noch mal zur Rate ziehen mit der Vorhersage und den Modellen.

00:28:05: Deshalb ist es so bedeutsam dass wir die Fühlszeit bewusst Wenn man so möchte einsetzen.

00:28:15: Dass wir die bestehenden Modelle immer auch hinterfragen können müssen.

00:28:22: Das macht erst mal instabil, veröhlen sichert mich.

00:28:27: Aber hilft mir auch, veränderte Umweltprozesse adäquat abzubilden und adäqat auf sie zu reagieren.

00:28:36: Eglitionäres Lernen heißt aus Vorhersagefehlern immer wieder Impulse herauszunehmen und damit Modelle zu erweitern.

00:28:54: Aber hilft mir, mich zu entwickeln.

00:28:57: Meine Mendele zu erweitern mit welches wir selbst adäquater passen da

00:29:04: umzugehen.".

00:29:06: Also man könnte sagen, man entwickelt neue Wege auf seiner inneren Landkarte in dem man erst mal so einen kleinen Weg geht?

00:29:15: So...

00:29:16: Wir wegen und man entwickelt die Fähigkeit immer wieder eine Art von Miterebene einzunehmen.

00:29:25: Also die Fähigkeit, mein eigenem Pfad als Pfad wahrzunehmen nicht als die Wahrheit, nicht nur so ist es sondern also mein bisheriges Ergebnis das sich aus meinen Erfahrungen herausgeformt hat und das darf sich weiterentwickeln Und damit ist das kann.

00:29:52: Man muss sich immer in der Lage sein, Abstand zu nehmen und diese Fähigkeit ist wichtig.

00:29:59: Daraus würde ich jetzt auch für die Praktikaoren

00:30:03: der Hörerinnen

00:30:04: und Hörersagen sagen, dass bedeutet ja auch, dass es hilfreich sein könnte wäre meine Hypothese Psycho-Edutainment oder...

00:30:16: Learning-Nudgets

00:30:17: dahingehend zu geben, dass die Menschen verstehen, dass das nicht die Wahrheit ist.

00:30:23: Also konstruktivistisches Denken hört sich immer furchtbar an aber letztendlich zu verstehen, daß es mal ein Gehirn was das produziert, dass es unglaublich wichtig ist.

00:30:35: Absolut!

00:30:37: Es geht um Wicht und Wahrheit, es geht um Klausibilität, es.

00:30:45: Es geht um angemessene Widerspiegling von Welt.

00:30:51: Und das kann ich ja immer wieder auch an bestimmten Parameter überprüfen, sind meine Modelle adäquat?

00:30:59: Spiegele ich die Welt so wider dass ich ihr entsprechen kann, dass sie mich in ihrer Kompetenz bewildern kann zu seinem Prozess der stetigen Wechselwirkung und auch Entwicklung

00:31:14: Womit wir auch schon mittendrin wären in der Neurobiologie der Veränderung.

00:31:20: Was passiert denn da?

00:31:21: Also wenn man den Außerirdischen in unserem Meeting jetzt nimmt und sagt, der Außerrdische ist nicht ein Außererdischer sondern er ist eine neue Strategie, die als präsentiert wird!

00:31:31: Was passiert dann im Gehirn der Teilnehmer?

00:31:34: oder was passiert genau

00:31:35: nicht?!

00:31:36: Wir haben einen Erfahrungswissen ein Hirnbereich, den wir die Basalkernen nennen.

00:31:45: Dort hat sich alles etabliert was in uns zu Gewöhnheiten, zu Fertigkeiten, zu gewohnten Strategien geronnen ist.

00:31:57: und wenn das Gehirn darauf zugreift fühle ich es sehr leicht an vertraut energiearm was für das Gehren sehr wichtig ist.

00:32:08: jetzt sagst du aber auf einmal meine Herrschaften hier würde ein ganz neuer Weg, ein neuer Pfad mehr Sinn machen.

00:32:20: Was für mich bedeutet?

00:32:22: Ich kann nicht zugreifen auf das Gewähntel, auf dass Energiearme vertraute, sondern auf einmal muss ich ein neues Muster mir vorstellen, adaptieren und sogar umsetzen heißt mehr Aufmerksamkeit, mehr Energie, mehr Anstrengung kein Gefühl von Vertrautheit.

00:32:46: Und dann ist die Frage, was antizipiere ich nun?

00:32:51: Welche Handlungskompetenzen erlebe ich im Kontext dieses neuen Vorgehens?

00:32:57: Das alles spielt rein und das macht erst mal Widerstand weil es erstmal anstrengend und mühsam ist!

00:33:06: Was passiert denn so

00:33:08: hören?!

00:33:09: dass natürlich mit dem Körper verbunden ist.

00:33:11: Es gibt ja so diese Neuronen, die zusammen wire-together fire together das wird ja oft zitiert.

00:33:19: aber was passiert da?

00:33:22: Bei dem einen kommt es an bei den anderen kommt es nicht an.

00:33:25: also das hat ja auch mit Aktivität im Kopf zu tun.

00:33:30: Absolut!

00:33:31: Also ein jenes Beispiel.

00:33:33: jetzt bis wir es gerade genannt haben wie mich auf meine Basalkerne zugreifen kann dann ist meine Aktivität im Handelnsvollzug stärker subkortikal, als ich eine diearme automatisierte Funktionskreisläufe überlehme.

00:33:49: die Arbeit und ich habe eine Leichtigkeit dabei.

00:33:52: Super!

00:33:54: Als hast du aber zu mir gerade gesagt... Dann so wie funktioniert es nicht?

00:33:58: Denn du solltest mal das und das und dass versuchen.

00:34:01: Das hilft nun die Verarbeitung komplett auf die real-kortikale Ebene Präfrontaler Cortex.

00:34:08: Viel Energie, viel Bewusstsein, viel Aufmerksamkeit.

00:34:12: fürs Gehirn hat das viel mehr Energieeinsatz anstrengend, anstregend umgewohnt.

00:34:19: und jetzt kommen die Bewertungszahlen zu sagen bist du da kompetent genug?

00:34:25: Kannst du das?

00:34:26: Kannste du das so einen Erfolg führen?

00:34:28: Oh oh oh!

00:34:30: Und das macht es noch anstrender.

00:34:32: also hast du viel mehr Aktivität, viel mehr Planung, vielmehr Anticipation viel mehr Bepflichtung und das macht es ganze sehr anstrengend.

00:34:42: Unmühsam!

00:34:44: Und was bedeutet das, wenn man jetzt verändern will oder muss?

00:34:49: Dann sind die Leute in eine Anstrengung und sie wollen daraus

00:34:53: ja flüchten...

00:34:54: Jetzt

00:34:55: ist der große Kunst dem Menschen und damit auch den Gehirn einen Rahmen zu ermöglichen, der genau diesen Funktions-Modus unterstützt heißt erstens Sicherheit vermitteln, denn das macht das Ganze schon etwas weniger erregungsreich.

00:35:15: Die Stestnetzwerke können ein bisschen runtergefahren werden.

00:35:19: Okay es ist neu aber langsam.

00:35:22: Svenja gibt mir gerade einen Rahmen wo ich ein Wohlbehagen empfinde, wo ich merke ich bin nicht bedroht!

00:35:34: Darf ich kurz das Gegenteil von Sicherheit, also Sicherheit erschließt sich für mich eher durch das Gegental.

00:35:40: Also das Gegentreil wäre vielleicht... Ihr macht das jetzt sofort!

00:35:44: Wenn wir das nicht machen dann scheitern wir.

00:35:47: Und wenn du das die schaffst, bist du raus?

00:35:51: Damit bin ich quasi in einem Rahmen wo ich keinen Halten erfinde.

00:36:00: haben so viele positive Erfahrungswerte, dass wir das händeln können.

00:36:04: Für viele heißt es erst mal Instabilität ohne Ende und noch einmal – Das heisst viel Energie fürs Gehirn!

00:36:12: Und das kostet Kraft ohne Ende.

00:36:15: Nach der Sicherheit wird Deutsamkeit, Relevanz schaffen.

00:36:22: Dass du dir sagst, Damia, wenn du das will ihr's gemeinsam schaffen und du hier mitziehst Das verändert für uns so vieles.

00:36:35: Und auch für dich kann sich das und das, in der Richtung wandeln, entwickeln.

00:36:44: Relevanz!

00:36:46: Es muss doch nicht energie- ... also aufbilden muss, Stress aushalten muss, instabile Zustände aushalten müssen.

00:36:55: Muss ich wissen wofür?

00:36:59: Bedeutsamkeit, also Relevans.

00:37:00: Sicherheit, Relevance... So, Punkt drei.

00:37:05: Zumindest eine gute Vorstellung darüber, dass es mir möglich sein kann, es zu schaffen.

00:37:14: Also Handlungswirksamkeit.

00:37:18: Das sind die drei Faktoren, die es braucht.

00:37:22: Da sind wir ja bei der Psychologie und die sagt ja zum Beispiel bei Veränderung das wichtigste Moment ist tatsächlich die Selbstwirksamkeitserwartung.

00:37:35: Also das kann man dann auch neurobiologisch so übersetzen.

00:37:40: Wenn ich dran glaube, wenn es für mich relevant zu sein scheint und ich glaube ich kann's umsetzen, steigt die Wahrscheinlichkeit.

00:37:48: Weil damit auch der Vorhersagegenerator, wie er die Welt wahrnimmt schon als Modell vorausschickt ist es handelbar.

00:38:01: Und das macht einen bestimmten Funktionsmodus.

00:38:05: Das heißt eben nicht... Es ist auch in meinen Augen oft missverstanden.

00:38:10: Selbstwirksamkeit bedeutet Licht, ich will keine Angst haben oder keine Unsicherheiten erleben.

00:38:18: Das heißt trotz Angst bleibe ich handlungsfähig.

00:38:24: Trotz Angst, bleibe Ich dran!

00:38:27: Also etwas poetisch formuliert... Mit ist Mist der Verlust von Angst.

00:38:35: Er isst die Handlungsfähigkeit Trotz Angst.

00:38:39: Es wird ja jedenfalls in der Bubble, in der ich unterwegs bin oft diskutiert was denn jetzt so das auslösende Moment für Veränderung ist?

00:38:50: Ist es eher Druck oder ist es eher das Empfinden von Freude?

00:38:57: Was würdest du dazu sagen, ist es das eine oder das andere oder kann es beides sein?

00:39:01: und in der Dosierung?

00:39:06: Die Frage ist... sehr berechtigt, weil es sich auch eine heiße Diskussion immer wieder entfällt der Diskussion was tut um Veränderung zu liziieren.

00:39:18: Ich glaube das beides möglich ist.

00:39:21: Druck natürlich im Erleben des Kollapses Der Ohnmacht Das kann sehr well ein wichtiger Faktor sein den ich Gedanken setzt die vielleicht vorher für nicht möglich waren, aus der Mitte heraus.

00:39:46: Gleichzeitig gerade wenn es darum geht Vorsätze imzusetzen.

00:39:53: also ich werde gerne das und das tun stellen wir sehr schön vor aber ich komme nicht ins Handeln da würde ich sagen helfen.

00:40:03: sehr will positive Antizipationen positive Gefühle Freude.

00:40:13: Aber ich habe mal an einem Interview vor kurzem den Satz formuliert, dieser Moment der Veränderungsfreude, der Entwicklungsfreude – man kann doch sagen der Lernlust ist das Erleben von Neugier auf mein eigenes selbst von morgen und das kann eben auch aus der Freude heraus erwachsen oder aus der freudigen Vor-Erwartung.

00:40:47: Wenn ich dieses selbst auch für mich als realistisch erachte?

00:40:50: Absolut,

00:40:52: absolut!

00:40:55: Und wenn man das jetzt so... Auch ist ja aktuell eine große Diskussion ADIS und solche Themen also neurobiologische Prägung da wird sich ja auch gestritten.

00:41:05: kann man das überhaupt gesehen im Gehirn usw.

00:41:08: Ist das bei allen gleich oder gibt es da Unterschiede?

00:41:12: Große Unterschiede.

00:41:14: Es gibt eine recht aktuelle Meteranalyse zu ADHS und die haben acht Netzwerke herausgearbeitet, die verändert sein können im Rahmen der ADHS.

00:41:29: Und bei jedem Menschen sind das nicht alle acht sondern es variiert von Mensch zu Mensch.

00:41:36: also von daher sehen wir hier auch ein Spektrum an verschiedenen Netzwerkkonfigurationen die sich zeigen können jeweils.

00:41:45: Und es kann dann sein, dass vielleicht die eine Person eher auf Druck reagiert?

00:41:50: Die andere weniger oder gar nicht?

00:41:54: Das ist absolut denkbar!

00:41:58: Sprachend hat davon das auch diese Belohnungserwartung so bedeutsam ist.

00:42:02: Also ich sehe ein bestes Selbst im Morgen.

00:42:07: Ich adizipiere ein besseres Selbst im morgen und das macht mich neugierig und das treibt mich an.

00:42:14: Das ist eine ganz wichtige Fähigkeit des Menschen.

00:42:16: Also diese Fähigkeiten, zukunft gedanklich vorwegzunehmen und Leid- und Schmerz von heute schild zu wandeln, möggedanklich!

00:42:30: Dass ich mich das gerne Besseres bildet meiner selbst ins Morgenein entwerfe.

00:42:37: Ist eine ganz witzige Fähigkeit.

00:42:39: Und an dieser Fähigung der Paninsystem beteiligt.

00:42:46: Und wir wissen, bei ADHS ist genau dieses System schlecht aktivierbar.

00:42:55: Das heißt bei ADHS, den fehlt es sehr schwer, stabil zu antizipieren und dabei freut voll die Berehnung zu erwarten.

00:43:05: Also das Belebenssystem ist insgesamt schlechter aktivierbar bei ADHHs.

00:43:10: Es ist ein ganz wichtiges Element weil es nämlich auch zeigt oder erklärt ein Stück weit zu mild ist, weshalb diese Menschen etwas anfälliger sind.

00:43:26: Auch für Substanzen die aus der Panolinsistien hochfahren also auch psychotropesubstanzen zum Beispiel.

00:43:36: Könnte man das auch für Introversion und Extroversion sagen?

00:43:39: Oder nicht so

00:43:41: stark?

00:43:42: Da ist es eher eine Art Energiezustand des Systems.

00:43:48: Also das heißt, introduzierte Menschen besitzen einen recht hohes inneres Energienniveau.

00:43:57: Die brauchen keine Energie von außen wie sie speist und aktiviert.

00:44:02: Sie kommen gut mit der eigenen Beleuchtung klar.

00:44:06: Menschen die sehr extravertiert sind haben eine größere Sehnsucht nach der Energie vom Außen.

00:44:17: die speisen sich ein Stück selbst, in dem sie Energie von außen sich zuführen lassen.

00:44:23: Und deshalb ist zum Beispiel einen Menschen der ilkonditiert ist und jetzt vielleicht sagen wir mal das Beispiel eine gewisse Popularität erlangt.

00:44:35: Jetzt ist es auf einer Bühne oder... ...und viele Menschen im Leben und speisen mit Energie!

00:44:43: Im Sinne eines Orteils, du bist super und Erwartungshaltung.

00:44:47: Mach doch mal was!

00:44:50: Das ist für einen intuitierten Menschen zu viel Energie von außen.

00:44:55: Der muss zumachen.

00:44:57: Und Äxtremitierte haben da einen vielen größeren Rauren in sich der Energie von Außen aufnehmen kann.

00:45:12: Hunderte Menschen sagen, oh komm und mach doch und sag doch und erzähl doch was.

00:45:16: Dann können wir diese Energie gut aufnehmen denn im Gegenteil es tut ihnen sogar gut!

00:45:23: Und das ist also ein energetisch wichtiger Aspekt.

00:45:28: Also wenn die jetzt sind ja hier unter uns, wer beides, echt halt ja nicht jeder was wir jetzt hier... Also ich zum Beispiel bin eine Nischung.

00:45:38: Ich bin ein extra betierter introvertierte.

00:45:45: Als dass ich bin jemand, der auf einer Bühne unheimlich agieren kann, powern und trugen kann und die mit Menschen auch dann gar nicht interagiert!

00:45:57: Aber Lübsland ist ein Grat und ab dann brauche ich Rühren und bin auch zu Hause privat jemanden, der sich sehr wohlfühlt in einem ruhigen Medium.

00:46:09: Abends eine schöne Opermusik auflegen kann für mich wie meine Frau kochen darf Dazu ein bisschen Weißwein genießen darf, bin ich glücklich und energetisch genau in meiner Balance.

00:46:21: Und wie zeigt sich das?

00:46:24: Ich habe einen Vortrag gehalten an einem großen Kongress.

00:46:28: Das war in Südamerika, Rio de Janeiro – und ein wundervolles Publikum!

00:46:34: Ein Mensch aus der ganzen Welt aber viele Südamerkana.

00:46:39: Unheimlich herzliche Menschen, warme Menschen.

00:46:43: Nach meinem Vortag entstand eine Schlange von hundert Menschen, die alle ein Foto mit mir haben wollten.

00:46:50: Und die waren sehr herzlich und haben mich gedrückt und geküsst.

00:46:56: Es war wunderschön!

00:47:00: Nach einer Stunde merkte ich energetisch jetzt explodiert mein Kopf.

00:47:08: Das Verlierer habe es gerade geschafft das Hotelzimmer noch zu erreichen auf dem Bett zusammengebrochen, habe vier Stunden geschlafen.

00:47:20: Es war Nachmittag und da kam die stärkste Kopfschmerz-Attacke meines Lebens.

00:47:26: Das heißt, obwohl es etwas Schönes war – ich war schon dankbar!

00:47:30: Es tat ja auch gut, wenn man dann eine bestimmte Bestätigung erfährt für die eigene Arbeit.

00:47:34: Alles war wundervoll.

00:47:36: Aber energetisch war's für mich, für meinen interpretierten Kern ein Overload Und da ist in meinem Kopf etwas wirklich schier explodiert.

00:47:48: Seitdem bin ich auf einem Kongress spreche, bin ich offen für die Menschen und dankbar für ihre Zuwendung aber nach einer halben Stunde raus.

00:48:00: Und meine Frau ist immer dabei und sie hat ein Gespiel für mich dann zieht sie mich einfach raus und weg.

00:48:07: Und sie lerne sich damit balancieren als ein energetisches Balancivelns.

00:48:14: Das ist ein System, das dort wirksam ist.

00:48:19: Bei mir ist es übrigens ganz ähnlich.

00:48:21: Ich bin ja in Spanien oft ... hab da auch eine Wohnung und gestern war mal in der Wente.

00:48:28: Da ist so laut viele Kinder, sondern das kratzt auch ganz schön an meiner Energie.

00:48:33: Und ich glaube dass was man daraus ziehen kann für die Arbeit in Veränderung Das ist bei allen unterschiedlich, also auch das energetische Niveau oder der Umgang mit Energie und man sieht es nicht.

00:48:48: Also so wie ich dich jetzt da ein bisschen mehr kenne hätte ich das auch so vermutet.

00:48:53: aber

00:48:53: bei mir denken die auch immer mein Gott ist die extrovertiert bin ich aber gar nicht.

00:48:58: Das ist ja auch jetzt spiegelbildlich in einer Organisation.

00:49:01: man hält Leute für X, das ist aber gar

00:49:07: Fragen,

00:49:09: Rahmen schaffen für Veränderungen.

00:49:11: Also das ist glaube ich was mir einfällt.

00:49:14: Was mir noch ein Gedanke ist der was ja so gehypt wird ist dieses Mentalisieren.

00:49:20: also stell dir Dinge vor dann werden sie wahr.

00:49:23: da is ja in dem was du gesagt hast etwas wahres dran also es gut an Vorstellungsvermögen zu haben.

00:49:30: introvertierte haben das oft vielleicht auch sehr stark Aber das heißt nicht, dass das was ich mir vorstelle auch

00:49:37: wahr wird.

00:49:37: Also hier sprich jetzt wirklich als ein wissenschaftlich denkender Mensch und klar wir haben es hier ja momentan auf dem Markt unendlich viele Konzepte und Theorien.

00:49:47: Und jetzt kommt die Quantenmechanik ins Spiel und die Vorstellung von vielen Menschen sie könnten willentlich in quantenechanische Effekte einwirken und damit auch eben Welt Formen.

00:50:07: Dann will ich als Erziehenforscher seit vielen Jahren dabei auch mathematisch die Welt zugutiges Vermarkt zu formalisieren.

00:50:20: Ich beschäftige mich natürlich sehr stark mit physikalischen Konzepten, wie gesagt in einem Rahmen meiner Möglichkeiten weil es sind Begriffe denn wir über so verquanten Mechanik sprechen.

00:50:33: Ich glaube dass sehr viele Menschen etwas mehr Dilute zeigen sollten vor dieser Quantenwelt und unserer Vorstellung, wir hätten da das schon verstanden und könnten das beherrschen oder handhaben.

00:50:47: Da würde ich mir in der Dilute wünschen.

00:50:48: ehrlich gesagt Es kann es sein dass da sehr wohl noch viel möglich ist was wir doch nicht was wir heute nicht messen können nicht erfassen können wie als neue Wissenschaft noch nicht zu darstellen bringen können.

00:51:03: absolut Wissenschaft heißt nicht zu wissen, wie es ist.

00:51:08: Sondern wie es in diesem Moment plausibel ist und das kann morgen schon was anderes sein.

00:51:15: Da bin ich sehr offen.

00:51:17: Auch trotzdem würde ich anregen etwas behutsamer zu sein und uns an dem zu orientieren, was wir heute sehr plausibel belegen und zeigen können, offen sein für weitere Möglichkeiten aber auch nicht jede Veränderungstheorie sofort dankend annehmen, weil da auch Märkte geschaffen werden.

00:51:43: Und deshalb sage ich unsere Fähigkeit, Welt zu konstruieren, Weltzuantizipieren und unsere Modelle zu erweitern neu auszurichten ist doch schon so toll!

00:51:57: Das gibt ja schon so viele Möglichkeiten und die Ertitlungspotenziale.

00:52:03: Aber wir sollten es nicht übertreiben.

00:52:05: Und wir sollten nicht den Menschen das Gefühl vermitteln, alles gilt, die müssen wir dich in die richtige quantenmechanische Frequenz einlocken und schon kannst du alles... Das ist mir etwas zugewagt!

00:52:20: Um alles bei den Menschen dann wiederum ja auch schlechtes Gefühl auslösen kann da bin ich schuld.

00:52:25: und nur die monetären Mechanismen dass man danach bucht und so das ist auf dem anderen Blatt

00:52:33: Und es ist ein wichtiger Aspekt.

00:52:34: Wie du weißt, komme ich aus der psychiatrischen Forschung.

00:52:37: Also die psychiatrische neue bestattlichen Forschung und ich kann ja sagen als damals diese ganze Welle des politiven Denkens so massiv gehypt wurde, das war in den neunzigern Jahren Dale Carnegie und die ganzen Coaching-Gurus, die dann der Welt erklärt haben wie man zu leben hat, wie man ab morgen glücklich sein wird.

00:53:00: Das war ein Riesenhoch für die psychiatrischen Kliniken, weil sie wurden massiv geflutet.

00:53:08: Weil viele Menschen dann diese Kurse gingen mit der Erwartung, wow!

00:53:14: Auch mein Leben wird sich nun wandeln.

00:53:17: Aber da oft eine Enttäuschung folgte, war das eben nicht so schnell und nicht in dieser Dimension möglich war.

00:53:24: Und das hat dann ganz vielen Menschen dazu geführt dass sie komplett eingebrochen sind.

00:53:29: Also diese Schattenseite müssen wir tatsächlich ernst nehmen.

00:53:34: Womit wir auch schon bei den Mythen wären der Neurobiologie von der Veränderung zu den Mythen, da fällt mir zum Beispiel ein als ich jung war lang es her gab's auch diesen Trend man soll schreien und seine Trauma alles loszuwerden ist das glaube ich genauso falsch.

00:53:53: Stürgen haben gezeigt dass das auch wieder in einem Einzelfall helfen kann Aber bei den meisten Menschen eher das ärgermste Niveau weiter hochfährt.

00:54:09: Und weitere Mythen lesen wir ja tagtäglich, weiß nicht ob du sie auch lest aber mir werden Sie immer wieder eingespielt beim Social Media!

00:54:17: Jetzt kommen wir mal... fangen wir mal mit dem Vargusnerv an!

00:54:22: Der Vargusnerv ist das zentrale Organ das wichtigste überhaupt.

00:54:26: man kann es trainieren Es hat mit Regulationen Disregulierung zu tun und Es löst

00:54:32: alles.

00:54:33: Genau!

00:54:34: Das ist so ungefähr der Mythos.

00:54:36: Ich glaube, dass wir natürlich eine Söhnsucht haben danach Welt greifbar zu machen und damit auch begreifbar zum Machen.

00:54:44: Und natürlich ist es für mich sehr nachvollziehbar das Menschen sich wünschen, dass man ihnen die Welt so erklärt oder auch das Gehirn so erklärt, dass es für sie nachvollziebar wird und leicht handhabbar wird.

00:54:57: Wenn aus diesem Wunsch heraus gibt es sehr viele Angebote von Theorien, die sehr effektiv zugänglich erstmal sind und man denkt wow das macht Sinn für mich.

00:55:10: Aber dass es für mich Sinn macht, müsste nicht bedeuten, dass es genauso wirkt wie es verlautbar wird.

00:55:18: also will sagen ich habe Verständnis für didaktisch vereinfachte Konzepte weil sie hilfreich sein können und auch Menschen das Gefühl geben können, wow ich kann mich hier ein bisschen bewegen in diesem Feld.

00:55:32: Und es ist legitim.

00:55:34: aber das heißt nicht dass wir so tun dürfen als sein.

00:55:42: was mich ein wenig stört also der nerves Vagus ist ein Hirnnerv der verbinden wird mit der Vorstellung Es sei der Parasympathikus damit parasympatisch wirksam logischerweise nur ja heißt, also wir haben beim autonomen Nervensystem zwei Anteile der Sympathikus und der Parasympathrikus.

00:56:11: Die wirken unterschiedlichen Körper vereinfacht sagt man Sympatikus eher Aktivierung, Parasympathicus eher Beruhigung und Regeneration.

00:56:24: auch das ist eine Vereinfachung.

00:56:26: den zum Beispiel bei der Verdauung, bei der Sexualfunktion wird der Parasympathikus aktivierend.

00:56:33: Selbst sagt einmal ein Kollege von mir, der Parasympathis macht alles was Freude macht aber im Sinne einer Aktivierung auf deiner Seite.

00:56:46: der Sympathicus der ja aktiviert deaktiviert den Vertragenskanal.

00:56:52: also wir sehen es ist eben nicht überall gleich.

00:56:56: Aber wählen mal die Vereinfachung und sagen parasympatisch eher Beruhigung weil es vor allem das Herz beruhigt.

00:57:05: Jetzt ist der Nervus Vargus ein Nerv, so eine Art Kabelautobahn und er wird hier mit Parasympathikos gleichgesetzt.

00:57:14: Der Nervys Vargus enthält nur zu maximal fünfzehn Prozent parasympatische Fasern.

00:57:24: Und den nervischen Vargus ist vor allem ein sensibler Merf, der Wirtschaften aus dem Körper bringt Und nur ein kleiner Teil von ihm ist parasympathisch im engeren Sinne.

00:57:37: Also da beginnt schon eine große Relativierung.

00:57:40: Vargus ist gleich Parasympathikus, ist anatomisch nicht korrekt.

00:57:45: Einen von achtzig Prozent der Fasern des Nerves Vargus sind nicht parasypathisch.

00:57:53: Weil die sensuierig sind, Parasyempathikos ist immer auch einen motorischen Faser.

00:57:59: Die beruhigende Effekte zum Herzen z.B.

00:58:01: bringt.

00:58:04: Da sehen wir schon, sie differenziert, wenn wir hineinblicken.

00:58:09: Weniger haben wir dieses schwarz-weiß Denken?

00:58:12: Und jetzt ist die Vorstellung, je mehr Parasympathik ist Aktivität heißt wie mehr Vargussaktivität desto besser.

00:58:24: Ist das so?

00:58:27: Ich würde sagen für Menschen, die in einer Dauerstressschleife festhängen die unter Panikattacken leiden, die unter Anstellungen leiden.

00:58:39: Die insgesamt an der Größe innere Anspannung erleben, übererregt sind – da macht das Sinn!

00:58:47: Aber insgesamt geht es immer um Balance.

00:58:51: Das heißt Sympathikus und Parasympathicus im Zusammenspiel mit den sensiblen Einsträmen müssen eine Balance sich befinden.

00:59:02: Eine guten Balance und zu sagen, ich muss den einen mir hochfahren.

00:59:07: Und dann ist alles gut!

00:59:09: Ist wieder etwas zu vereintwacht.

00:59:12: Und da ist Anaspekt noch vielleicht ganz wichtig.

00:59:15: Diese Sympathikus und Parasympathicus Kerne berichten.

00:59:20: die Parasyempathicus im Hirnstand?

00:59:24: Haben wir vier Kerne... ...und in Sakralmark, ganz tief unten im Rückenmark der Sympaticus im Rickenmark und dort in den Seitenhörnern.

00:59:38: Aber es sind sehr einfache Zellen, tiefwiegend die meisten im Rückenmark und ein Gewinn gegen Hirnstamm.

00:59:47: Das ist eine spannende Frage für uns ist doch vielmehr wer gedehnt die Befehle?

00:59:55: Und dann will wir auch eine höhere Ebene!

00:59:57: Jetzt kommen wir zu Zentren wie der Insela, dem medialen Präventinchort.

01:00:03: also Höre Ich liebe mich selbst, ich spüre mir den Selbstkontakt.

01:00:17: Wir müssen viel mehr bedenken um das System zu erfassen und Regulation in einer guten Balance zu halten.

01:00:25: Und solche Gleichsetzung, wie wenn dein System neun neunzig Tage dysreguliert wurde.

01:00:32: Dann musst du das neunneunzig tage regulieren und ... Das ist

01:00:36: ... Empilisch ist empilisch nicht bestätigt.

01:00:43: Vorsicht vor Pauschalisierung.

01:00:46: Ja!

01:00:46: Und das herausgreifen von einem Element auch sehr beliebt Dopamin.

01:00:51: Ruh dir den Dopaminkick.

01:00:53: was würdest du dazu sagen?

01:00:59: Dokamien ist ein Erwartungsbotenstoff.

01:01:04: Und deshalb ist Planung, Antizipation, Zielvorstellung, Anticipation von guten Zuständen, von wünschenswertem Zusammenhang wüstig hilfreich aber nicht der Tick.

01:01:19: erst wenn das gemünkt, wenn es vollbracht ist.

01:01:24: anerst wird jetzt sagen mit Hilfe des Dokamiens werden dann die Opiate aktiviert und die belohnen erst.

01:01:32: Also ist Dopamin vor allem ein Erwartungsbotenstoff.

01:01:37: Und kann man sich einen Dopaminkick holen eigentlich so bewusst?

01:01:41: Ein gutes Essen mit einer geliebten Person zu kuscheln...

01:01:52: Ist das nicht Oxytozin?

01:01:54: Aber auch Dopamin, auch Dopamine!

01:01:58: Dann Man könnte sagen, alles was den Leben dient.

01:02:05: Eine Aktivität, wo ich etwas vollbrillen kann!

01:02:09: Was für mich bedeutsam ist?

01:02:11: Wenn wir jetzt ins Meeting gehen dann ist es aber schwer das da zu finden oder?

01:02:16: Sei denn dass sich etwas eine Idee vorstelle und die Menschen viel begeistern kann.

01:02:23: Und ich merke wow, was ich mir ausgedacht habe stößt auf Resonanz und ich kann die Menschen mitnehmen.

01:02:30: Ich kann sie auch dafür begeistern, dass wir doch beim Jahr einen gewissen Kick großer haben.

01:02:36: Werke ich spiele hier eine Rolle in dem ne?

01:02:38: Ich kann mit dem außerirdischen kommunizieren und alle gucken mich an und das wäre dann auch so

01:02:43: okay.

01:02:47: Und ja ADRS, das beliebte Thema wird ja oft mit Dopaminmangel in Verbindung gebracht.

01:02:54: ist es korrekt oder...

01:02:56: Ist ein Faktor an Licht pauschal zu verstehen wieder.

01:03:01: Wir wissen, dass natürlich Italien eine Substanz ist die ja den Dopaminspiegel etwas hoch fährt.

01:03:09: wir wissen und das bei ADHS eher eine Bewilligung verursacht da daraus die Theorie Dopamine Mange führt über die Italien scheint von einem Anstieg aber nicht auf einer eigentlich physiologischen Ebene.

01:03:27: Und das bewegt dann am Ende Und deshalb hat es auch den Effekt.

01:03:32: Es gibt doch eine Theorie, die besagt das bei ADHS, dass der Panin was freigesetzt wird, zu schnell wieder zurückgesaugt wird.

01:03:41: Wir haben keine Wiederaufnahmekanäle und das wird dann eben, dass sie zu wirksam sind und dann das Panin zu schnell abgesaugt werden.

01:03:50: Auch diese Repetise gibt es.

01:03:52: Das ist sicherlich im Fällen zu finden wie vielen ist schwer zu sagen.

01:04:02: Also von daher, das ist ein Aspekt aber ganz sicher ist das nicht ADHS sondern es ist viel mitschichtiger.

01:04:10: Wir wissen aus eigener Untersuchung in einem kleinen Rahmen gemacht haben dass zum Beispiel bei ADHS-Kids die es im Leben besteht sich innerlich zu fokussieren und zum Beispiel visuemotodisch das visuelle System zu kontrollieren wenn man denen so sagt Fokussiere den Flieger bitte, dass du ihn ganz scharf siehst.

01:04:34: Dann sagen wir ja mach ich und dann sieht man genau die Schauen vorbei am Finger.

01:04:39: Sie haben mir etwas visuell zu greifen, zu fokussieren.

01:04:45: Und diese visuale motorische Kontrolle fällt ihnen schwer.

01:04:49: Zentral perifeer sehen fällt ihnen sehr schwer.

01:04:54: Lieber Kollege von mir hat da ein Lernkonzept, ein Trainingskonzept entwickelt um sie visual-motorik zu stabilisieren.

01:05:03: Und hat damit sehr wohl gewisse Erfolge, die Kinder in eine Kompetenz versetzen mit Weltaneignung kompetenter Umzugehen.

01:05:17: Ein weiterer Aspekt den man hier nennen kann.

01:05:20: Was

01:05:20: dann auch oft im Social Media so aufpoppt ist Es ist ein Unterschied, zum Beispiel ob man eine Bindungsstörung hat und ADHS.

01:05:30: Und das könnte man im Kopf sehen!

01:05:32: Es gibt ja auch oft diese berühmten Hörnscans.

01:05:35: Kann man wirklich Dinge im Kopf sehnen?

01:05:38: Und dort auch so diagnostizieren oder kann man das nicht?

01:05:43: Ja, ich habe gerade für meine Hirnweltenplattform wo ich regelmäßig neue Videos produziere für unsere Mitglieder Danke für die kleinen Werbeeinschieb.

01:05:58: Das habe ich da ja ein aktuelles Video produziert, es gibt nicht gerade momentan eine große Diskussion in der ganzen Wissenschaftswelt, die sagt dir nicht, no science is in trouble!

01:06:14: Es gab nämlich jetzt einige Forschungsarbeiten, die zentrale Methode der Hirnforschung noch mal kritisch hinterfragen.

01:06:25: Also Beispiel, du kennst bestimmt diese berühmten Kernspin-Bilder.

01:06:31: Also funktionelle MRT-Bilde wo unsere Bereiche leuchten wenn sie sehr aktiv sind.

01:06:40: und das spannende ist dieses Leuchten ist ja nicht die Aktivität von Nervenzählen die dort sich zeigt sondern es ist eine Stoffwechselverschiebung heißt Nervenzählinge feuern stärker, brauchen dafür mehr Sauerstoff.

01:07:00: Also werden die Blutgefäße geöffnet und es fließt dort noch Sauerstoffs hin.

01:07:06: Dadurch verschiebt sich das Verhältnis von sauerstoffreichen zu sauerstoffarmen roten Blutkörperchen in diese Verschiebung.

01:07:18: Das kann erfasst werden!

01:07:21: Und das ist auch etwas Leuchten.

01:07:26: Mitnisten das Feuern von Nervenzellen, was sich dort offenbart.

01:07:31: Also verbahnt sich eine Stoffwechselverschiebung im Sinne von Sauerstoffversorgung in Gefolge der Aktivität.

01:07:43: und jetzt hat aber eine Studie, eine sehr aufwendige Studie gezeigt dass diese Vorstellung mehr Aktivitäten braucht mehr Blut und macht diese Sauerstoffverschiebung.

01:07:59: So nicht stimmt, nur in Teilen stimmt!

01:08:03: Die konnten zeigen, indem sie noch weitere Berechnungsmethoden integriert haben was bei manchen Netzwerken mehr Aktivität zu finden war aber ohne mehr Blut.

01:08:16: Wieso?

01:08:17: Weil die Netzwerke einfach ungestellt haben und aus dem Beständigen den Sauerstoffs mehr herausgeholt werden, dass sie mehr Blut verlangt haben.

01:08:30: Und das aber heißt diese seit dreißig Jahren bestehende Vorstellung mehr Aktivität, ein Gefäß Erweiterung, mehr Sauerstoff... Mehr Blut und mehr Sauerstoff ist so nicht korrekt.

01:08:45: Das heisst, dass ganz viele Studien völlig neu interpretiert werden müssen.

01:08:51: Eine vergleichbare Studie hat gezeigt Verbindung oder Gleichsetzung bestimmter nordnaler Netzwerke, ganz bestimmten Krankheitszuständen auch so sehr relativiert werden muss.

01:09:11: Also wir sehen da dann eine kleine Krise das also in der Hirnenforschung etablierte Methoden doch einmal kritischer analysiert werden müssen und dass ihre Ergebnisse nicht ganz so einfach zu interpretieren sind, wie man bisher geglaubt hat.

01:09:31: Das heißt wenn mal wieder jemand bei LinkedIn postet hier ist ein Hörnscan und der zeigt zum Beispiel das bei kreativer Arbeit mehr Netzwerke angesteuert werden dass man das durchaus kritisch betrachten sollte.

01:09:47: es ist

01:09:48: vorsichtig betrachten, kritisch Betrachten.

01:09:52: Hier müssen wir einfach lernen komplexer arbeitet, als wir es bis vor Kurzem noch geglaubt haben.

01:10:01: Und das spielt sich auch in der Interpretation dieser Bildgebung wieder.

01:10:06: Damit ist die nicht falsch!

01:10:08: Aber ihre Ausdeutung ist doch anspruchsvoller, als es bisher gehandhabt

01:10:14: wurde.".

01:10:16: Das heißt eine Diagnostik an Hand eines bildgebenden Verfahrens ist nicht möglich?

01:10:27: Sonst wäre einfach die Dynamik das Zusammenspiel.

01:10:38: Das ist schon auch möglich, aber nicht so einfach und sollte immer mit Vorsicht genossen werden!

01:10:44: Also man könnte jetzt nicht zum Beispiel sehen, jemand hat ein eher flexibleres Denken mit mehr Verschaltung und jemand hat einen eher regides Denken.

01:10:56: Das kann man so gar nicht sehen!

01:10:58: Es ist zumindest nicht eindeutig und kann immer Tendenzen nur aufzeigen.

01:11:03: Wir wissen zb bei Autismus, nehmen wir es als Beispiel.

01:11:09: Netzwerke sind beim Physiologisch Norm gebauten Gehirn, so aufgebaut dass Netzwerke die nahe beieinander liegen.

01:11:21: Die sind sehr stark vernetzt und Netzwerken die in Distanz zueinander liegen, sind weniger stark vernätzt.

01:11:30: also eine lokale Aufgipflug der Vernetzungsstrukturen.

01:11:41: bei Autisten hat man herausgefunden das diese lokale Vernetzung noch stärker ist, als es eh schon ist.

01:11:50: Dafür aber die weit entfernten noch weniger vernetzt sind, als das eh der Fall ist.

01:11:59: und das wurde interpretiert, als Neigung Details zu bearbeiten, irgendwie fokussiert zu arbeiten, aber Mühe mit der Ebenen einzunehmen.

01:12:13: Gesamt Kunstwerke zu erfassen, Gesamtgestalten zu erfassten.

01:12:19: Das passt gut zusammen und das geläuft auch sicherlich für viele.

01:12:24: Wir haben sich aber Arbeiten gezeigt wo autistische Menschen ein ähnliches Schadensbild gezeigt haben, wenn sie Vernetzung nicht so zur Darstellung haben.

01:12:36: Und da sind wir wieder.

01:12:38: eine eins-zu-eins Übersetzung müssen wir immer sehr vorsichtig handhaben

01:12:43: Mütus, der oft transportiert wird.

01:12:45: Wenn du dieses Bild so interpretierst bist du ein rechtshörniger Denker!

01:12:50: Wenn du das so interpretiersst, bist du einen linkshörner.

01:12:53: Also es gibt unterschiedliche Funktionen von linker und rechter Gehirnhälfte.

01:12:57: aber kann man das so einfach sagen?

01:13:00: Nein.

01:13:00: Nein.

01:13:00: Na... Gibt's eine Tendenz dass es Menschen gibt die mehr rechtshürnig unterwegs sind und Menschen die mehr linkshürdig unterwegs sind?

01:13:12: Ich glaube dass wir immer gesamt hier mäßig unterwegs sind, ja es gibt funktionelle Spezialisierungen.

01:13:24: Die gibt's keine Frage.

01:13:26: aber wir haben ja als Menschen eine Tendenz zum dichotomen.

01:13:31: Denken.

01:13:32: Wir lieben es.

01:13:33: wenn wir Dinge links und rechts in schwarz und weiß gerade und gerade aufteilen können verführt uns dazu, manchmal komplexe Zusammenhänge zu leichtfertig zu dichotänisieren.

01:13:52: Also, wir nehmen Sprache als Beispiel die Lünke-Nemisphäre ist bei ninety-fünf Prozent aller Rechtsender und siebzig Prozent aller Linksender.

01:14:09: Sie ist die linke Seite.

01:14:11: Diminante heißt Sprachgrammatik Lexikon ist stärker hier repräsentiert.

01:14:20: Auf der anderen Seite haben wir aber auch wichtige Elemente, die Prosedie, die Melodie und die emotionale Tönung.

01:14:31: Das Verstehen von Metaphern, das Übersetzen von Metafern ist stärkereils recht semisphärisch.

01:14:39: Abbrache ist wieder ein Gesamtkunstwerk mit funktioneller Spezialisierung jeweils!

01:14:46: Und so haben wir viele Elemente Raum, Körperraum stärker rechts.

01:14:56: Links dann wieder mehr Formen, mathematische Aspekte eben sprachliche Aspechte links das gibt es auf jeden Fall.

01:15:04: aber trotzdem ist die normale Funktionsweise immer dass das Gehirn als Gesamtkunstwerk gemeinsam unterwegs ist mit allen Elementen.

01:15:16: Es gibt in einer kleinen Anekdrote, es gab einen Mobile-Preis für Roger Sparrowy.

01:15:23: Für dieses Splitbrainarbeit.

01:15:26: In den Siebzigerjahren wurden Menschen, die operiert wurden auf Grundlage von schwerer Epilepsien.

01:15:37: Ich habe ein Epilepsy-Herd rechts und er springt immer über und erfasst das gesamte Gehirn.

01:15:44: Und an Menschen, wo man keine Medikamente geholfen haben hat man einfach dann den Balken durchtrennt und damit die beiden Hälften komplett isoliert voneinander.

01:15:57: Das hat man untersucht.

01:15:59: Es waren so berühmte Splitbrain-Patienten.

01:16:02: Dafür gab es einen Nobelpreis.

01:16:04: Dann entstand diese Vorstellung von zwei verschiedene Arbeitsweisen bis hin zu zwei verschiedene Persönlichkeiten Die Menschen wirken.

01:16:16: Also, die wurden in teure Betreßen daraus konstruiert.

01:16:21: Michael Kazaniga war der Assistent für Roger Sperry und er hat viele Jahre nach dem Nobelpreis in einem Intendil verraten.

01:16:33: das bei den Patienten, wo das untersucht wurde, hat man ein paar Monate später nach untersucht und da sich schon ganz vieles relativiert Selbst ohne Beiden hat das Gehirn mit den kleinen Restkoppeln es geschafft, die beiden zusammenzuführen.

01:16:56: Wir wurden das nicht publiziert weil der Hype sehr groß geworden ist und das wollte man nicht stören damit

01:17:04: Aber dann nicht mehr so interessant.

01:17:05: Wie es ja so oft bei wissenschaftlichen Erkenntnissen ist, dass man einen großen Hype macht aber was danach kommt wird nicht kommuniziert.

01:17:14: das passt auch.

01:17:15: ich habe noch zwei Sachen passt auch zum nächsten.

01:17:18: dieses Schmerzzentrum ist identisch mit sozialer Ausgrenzung was sehr gerne im Organisations Kontext jetzt auf Charts erscheint das wären identische Gehirnregionen.

01:17:30: das stimmt so Meiner Meinung nach nicht.

01:17:34: So was sagst du dazu?

01:17:35: Ja,

01:17:36: es gibt eben hier in den Bereichen das ist die Insoir und der Anterriere Zingeli Cortex.

01:17:44: Diesen Teil der Schmerzmatrix, der physisch also körperlichen Schmerzenmatrix wird sie vor allem für Aufmerksamkeit, emotionale Bedeutsamkeit und dann doch für das Leid zuständig sind.

01:18:01: Also ein wichtiger Teil der körperlichen Schmerzmatrix.

01:18:06: Aber eben nur einen Teil, weil die Schmerzenmatrix ist sehr viel umfassender und diese beiden Areale werden auch aktiviert wenn Menschen aufgegrenzt werden.

01:18:20: damit kann man sagen Teile des körperlichen Schmerzematriks, emotionale Teile werden auch aktiviert bei Ausgrenzung.

01:18:31: Damit kann man ein Stück erklären, dass auch Ausgrenzung eine Art leidmachende Dimension besitzt.

01:18:41: Was aber nicht bedeutet das die Schmerzmatik als Ganzes komplett dadurch nachgeabt würde?

01:18:48: Das ist nicht der Fall!

01:18:49: Aber emotionale Anteile sehr wohl

01:18:54: Also auch da wieder differenziert.

01:18:57: Letzte, was ich dann auch immer wieder höre ist die Fold Mode Network.

01:19:03: Das ist ja auch so ein Wunderzentrum um das auch einige Mythen kreisen.

01:19:09: Könntest du uns dazu verraten?

01:19:11: Die Fold Mode Netzwerk ist das Netzwerk, dass aktiviert wird wenn ich auf einer Parkbahn sitze in solchen endlicher Blicke, also dich entspanne oder ich habe auch die Augen schließen.

01:19:27: Das heißt, ich habe keine intenzionale Aktivität.

01:19:32: Ich nehme auch nicht fokussiert bewusst etwas wahr, sondern ich bin in so einem reinen Ruhemodus und das nennt man dann das Default Mode Network.

01:19:45: Es gibt dazu ein paar Aspekte und auch sehr aktuelle.

01:19:49: Das erste ist dass der Default mode network tagsüber Wenn wir wach sind, ziemlich häufig aktiviert.

01:20:02: Wenn wir so Tagtraumemente erleben, dann geht das nämlich hoch und erstaunlicherweise haben Studien gezeigt dass das wahrscheinlich auf sich bis sechzig und mehr Prozent der Wachzeit ausmacht.

01:20:21: also immer damit wie einfach quasi etwas tun aber gedanklich eigentlich So wie im Schäbezustand uns bewegen.

01:20:29: Das ist dann das Default-Mode-Network, so.

01:20:33: Und jetzt geht's los!

01:20:34: Ist es gut oder schlecht?

01:20:39: Erst mal als Erziehendforscher sage ich erst einmal etwas was sich in den Räumen etabliert hat kann so schlecht nicht sein.

01:20:52: Jetzt gibt es aber Studien die glauben bewusen zu haben dass wenn Menschen zu lang in diesem Default-Mode sich bewegen, dass das die Wahrscheinlichkeit für Gübelzwang und Depression erhöht.

01:21:08: Hier streiten sich die Gelernten!

01:21:10: Ich persönlich glaube, dass wir hier immer wieder auf die Balance achten müssen.

01:21:17: Etwas kann nicht schlecht sein was sich in Jahrmillionen als elementares Momentum etabliert hat Zumal beim Taktornen, bei dem Default Mode Network werden Gedächtnisfelder aktiviert.

01:21:31: Und das ist sich wandere durch Vergangenheit, Gilgenwart und antizipierte Zukunft.

01:21:37: Erstmal nicht schlechtes!

01:21:38: Klar, wenn ich eine depressive Tendenz schon in der Habe... Wenn ich seine Tendenzen zum negativen Grübelzwang habe dann kann es den Default mode noch verstärken.

01:21:53: Das ist möglich.

01:21:54: Aber ein gesünder Mensch sollte jetzt keine Angst haben, depressiv werden zu können und durch Tag träumen – das glaube ich nicht!

01:22:03: Also glaub' ich hier wieder eine gesunde Balance?

01:22:07: Und wir sollten eher danach trachten dass wir diesen Bereich wie wir intenzional unterwegs sind.

01:22:16: Ich bin wach!

01:22:18: Ich weiß, das möchte ich jetzt tun!

01:22:19: Es ist mir jetzt wichtig!

01:22:21: Hier möchte ich mich fokussieren!

01:22:22: Ich blende alles andere aus.

01:22:24: Den Teil sollten wir erweitern.

01:22:27: Also wenn wir uns vor Augen führen, dass wir drei Vögel des Tages in Automatismen oder Tagtaumeffekten fast zombiehaft durch die Deelen wandeln, sollten wir schauen, das wir den intensional bewussten aufmerksamen Teil erweiteren.

01:22:48: Bei mir im Deem sind wir richtig autonom!

01:22:52: Das ist eher so von der Seite das Ganze nochmal aufrollen.

01:22:57: Heißt zum Beispiel, also wenn ich mich hinsetze an Computer und ich möchte etwas erarbeiten dann wissen wir aus der Lernforschung dass es Gehirn sieben bis acht Minuten belötigt einen guten Arbeitsmerus zu kommen.

01:23:14: Wenn ich aber ständig wieder abgleite gedanklich oder nicht ablenke oder aufs Helden schaue komme zu den sieben, acht Minuten gar nicht hin.

01:23:27: Das heißt ich muss lernen wieder meine Aufmerksamkeit zu kontrollieren.

01:23:32: Zu sagen ganz bewusst das möchte ich jetzt bearbeiten!

01:23:37: Ich möchte mich jetzt vorbereiten auf etwas und ich lasse jetzt mein Handy weg mach die Tür zu und sage hier bin ich jetzt damit bin ich in das mache ich jetzt Und das ist etwas, was immer schwieriger wird.

01:23:56: Also Menschen schauen je nach Untersuchung zwischen Achtzig und zweihundertzwanzig Mal am Tag auf ihr Smartphone.

01:24:07: Das frage ich mich Svenja wie oft schaffst du diese acht Minuten Barriere mit zweihundertmal auf dein Handy schaust?

01:24:16: Ich schau auch oft zu oft.

01:24:19: Das meine ich in der Autonomie.

01:24:21: also es heißt dass wir uns weniger lenken lassen, weniger verlieren, sondern bewusst uns dafür entscheiden.

01:24:30: Das möchte ich jetzt tun!

01:24:32: Daran habe ich das Freude, dass wir die jetzt gerne voll bringen, vollendend fertig machen und das ist Autonomie.

01:24:41: Und wir sind ungeblich von Aufwechslabkeitsräubern, die uns ständig unsere Lenkung ins abnehmen Und das sollten wir nicht zu oft zulassen.

01:24:54: Das finde ich einen sehr coolen, sehr schönen Abschluss!

01:24:57: Mir fällt dazu ein... also ich bin ja ein bisschen vorgeprägt durch Kuhl und da hat ja so Planungsbüro, man kann das nicht eins zu eins übersetzen aber wäre im Grunde intenzionales Gedächtnis versus Werkstatt.

01:25:12: Das ist dieses wo alles wahrscheinlich sehr nah am Default Network mit anderen Begriffen und anderen Forschungsinhalten, aber ich finde die praktische Botschaft find' ich sehr spannend.

01:25:23: Und auch sehr nützlich für unseren Kontext und für jeden und jede, die uns jetzt zugehört hat!

01:25:30: Also erhöht den intentionalen Anteil in der Arbeit und liefert euch nicht komplett dem Default-Network aus...

01:25:41: ...und der Reizweltsicht?

01:25:43: Genau.

01:25:44: Also, Damir du hast das letzte Wort.

01:25:46: Was ist wichtig?

01:25:48: Was jeder jede beachten sollte wenn zum Beispiel auch so ein Neurobullshit bei Social Media aufpoppt oder wenn man sich damit beschäftigt was fällt dir dazu ein?

01:25:59: welchen Tipp kannst du geben?

01:26:01: In

01:26:01: der Zeit in der unendlich viele Informationen verfügbar sind und viele Menschen die Informationen verbreiten Wir müssen natürlich dafür sorgen, dass ihre Botschaften gehört werden.

01:26:17: Also haben wir auch eine Art von Wettkampf... Alles ist immer spannender, immer klarer, immer absoluter, ...immer sicherer!

01:26:29: Nie wieder Kopfschmerz, morgen ein anderer Mensch sein und uns dagegen ein Stück zu wappnen.

01:26:39: Eine Schlagzeile wie ... nie wieder Ohne Schlaf ist eine Marketingbotschaft.

01:26:49: Und wenn wir solche Schlagzeilen lesen, immer auch darauf achten und auch ein Stück Vertrauen zu sich selbst spüre ich was tut mir gut?

01:27:05: Wo könnte ich etwas verändern, entdecken aber nicht so sehr verlassen das andere.

01:27:13: euch erklären wie es funktioniert.

01:27:16: Glaubt mir, jetzt sage ich was ganz Böses unter uns wieder, weil da sonst niemand hört!

01:27:24: Ich kenne unheimlich viele Menschen durch meine Arbeit, ich bin seit ungefähr drei Jahren in diesem Feld tätig, ich kenne viele tolle Menschen, interessante Menschen, klinge Menschen, erfolgreiche Menschen und ich gänne sehr viele.

01:27:41: die anderen erklären wie es Und die kenne ich alle privat.

01:27:48: Ich sage euch eins, bei den meisten funktioniert es privat nicht was sie jeden Morgen verkünden.

01:27:55: also vertraut euch selbst mehr und lasst euch noch nicht von anderen ständig die Welt erklären.

01:28:04: mit euch selbst erklären habt mir Zutrauen zu euch nimm deine Modelle und entwickelt eure Modelle weiter.

01:28:16: Deswegen, gesünder Menschenverstand.

01:28:18: Bitte ausgewogene balancierte Form des in der Weltseins und dann bitte schon.

01:28:27: Vielen Dank Darmia!

01:28:30: Es waren meine große Freude.

01:28:31: Vielen dank Svenja!

01:28:33: Vielen Dank für das Zuhören und deine Aufmerksamkeit.

01:28:37: Wenn du mehr meiner Podcast hören willst, dann vergesse jetzt nicht weiter denken zu abonnieren.

01:28:44: Du findest mich auch auf Substack, da gibt es immer exklusiv Folgen und sonntägliche Klumnen.

01:28:54: Wenn du dich für mein Angebot interessierst dann findest du dieses auf akademie.zwenja-hofert.de.

01:29:05: Dort gibt es auch weitere Informationen zu meinen Gesprächspartnern.

01:29:11: Und du findest alle Blogbeiträge und Podcasts gesammelt in einer Übersicht!

01:29:18: Bis zum nächsten Mal, einen schönen Vormittag, Mittag, Nachmittag oder Abend wenn immer du das hörst – und hoffentlich bis sehr bald!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.