Vorsicht, Etiketten
Shownotes
Die Kernthese der Episode: Ein Begriff ist nützlich, solange er Fragen öffnet. Er wird gefährlich, wenn er Fragen ausschließt.
Inhalte:
- Die Workshop-Szene: ein Teamleiter, sein Etikett und eine ratlose Führungskraft
- Warum ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in den letzten Jahren explodiert sind
- Was hinter denselben Symptomen stecken kann: komplexes Trauma, Hochbegabung, Introversion, Postkonventionalität (Ich-Entwicklung nach Loevinger/Kegan)
- Die doppelte Ausnahme: wenn ADHS und Hochbegabung zusammentreffen
- Drei Fallen im Umgang mit Diagnosen: Erklärungsfalle, Identitätsfalle, Schubladenfalle
- Das Dreiebenen-Modell: Symptomebene (Was zeigt sich?), Kontextebene (In welchem System?), biografische Ebene (Wer ist diese Person geworden?)
- Zwei Fragen für das nächste Gespräch: „Was veranlasst dich, das zu denken?" und „Was verändert sich, wenn du daran glaubst?"
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich willkommen beim Weiterdenken-Podcast.
00:00:03: Ich bin Svenja Hoferth und heute geht es um etwas, das mich schon eine Weile beschäftigt – und dass mich ehrlich gesagt auch ein bisschen nervt!
00:00:11: Es geht um Begriffe, Diagnosen, Labels, Etiketten… Und um die Frage was wir eigentlich tun wenn wir jemanden sagen Du bist das, du hast das, Du gehörst in diese Kategorie Das bist Du.
00:00:23: Heute sprechen über ADRS, weil es gerade so verbreitet wird.
00:00:27: Aber es könnte auch etwas anderes sein als jeder Begriff der vielleicht in Zukunft durch das Dorf gejagt wird.
00:00:49: vielleicht acht Personen.
00:00:51: Es geht um Persönlichkeitsentwicklung und Muster, um das was Menschen in ihrer Entwicklung auffällt oder sie voran
00:00:58: bringt.".
00:00:59: Und wir sprechen immer und wieder gerne über Fälle!
00:01:04: Da geht's jetzt um ein Teamleiter der es anfangen vierzig und sagt von sich selbst ich bin ADH-Esler – präsentiertes der Führungskraft.
00:01:15: Das ist Jene, die diesen Fall jetzt in die Gruppe einbringt.
00:01:20: Der ADHSler oder vielmehr der Teamleiter kommt schwer zur Ruhe.
00:01:26: Er springt den Meetings von Thema zu Thema.
00:01:28: Er fängt vieles an und bringt wenig zu Ende.
00:01:31: Sein Team ist manchmal begeistert von ihm und schlicht überfordert – er selbst auch!
00:01:37: Und die Führungskraft weiß nicht wie sie mit ihm umgehen soll?
00:01:43: Denn das Etikett, die Schublade ADS, ist so groß, dass sich die Führungskraft nicht traut, sich normal zu verhalten.
00:01:53: Und Normalverhalten heißt auch etwas zu fordern und eine Klarheit einzubringen.
00:02:01: Ja denn immer wieder kommt die Aussage ich habe ja ADS!
00:02:07: Das müsste so akzeptieren.
00:02:09: es ist wie es ist.
00:02:11: Ist es wirklich so?
00:02:12: Wie es ist, dazu später mehr.
00:02:17: Die Diskussion im Workshop ist vielseitig!
00:02:20: Da gibt es einige die schütteln einfach den Kopf.
00:02:22: ich kann das nicht mehr hören.
00:02:24: da könnte doch was ganz anderes dahinter stecken.
00:02:27: und jemand anders sagt nachdenklich irgendwie ist das ein Führungsthema Und ein Coach eher leise, wer hat eigentlich die Diagnose gestellt?
00:02:41: Das diagnostiziert oder behauptet der Teamleiter das eigentlich so.
00:02:46: Es ist Stülle und das ist der Moment, der mich interessiert.
00:02:50: es geht hier nicht darum wer Recht hat sondern was macht so ein Begriff mit den Betroffenen?
00:02:57: Mit zum Beispiel in diesem Fall der Führungskraft die damit umgehen soll?
00:03:03: Ja!
00:03:03: Die Frage ist wirklich Ist das ein Schutzschild für alles und jedermann Jeder Frau?
00:03:11: Oder sollt mir doch genauer hingucken.
00:03:14: Und ich glaube, du ahnst wenn du zuhörst meine Antwort schon!
00:03:20: Beginnen wir mit einer einfachen Beobachtung Der Mensch braucht kategorieren.
00:03:27: Also ADHS ist irgendwo auch etwas was auf einer Schublade drauf steht Denn sein Gehirn ist eine Kategorisierungsmaschine.
00:03:37: Es sortiert, klustert schreibt Etiketten Weil das schnell ist, weil das Energie spart, weil es Handlung ermöglicht.
00:03:46: Aber eben auch diese in eine bestimmte Richtung führt.
00:03:51: Wir wenden diese Logik auf Menschen an Auf komplexe historisch gewachsene systemisch eingebettete Menschen Und da wird aus der Abkürzung ziemlich oft eine Falle Ja, ADHS.
00:04:06: In den letzten fünf bis zehn Jahren vor allem bei Erwachsenen und gerne bei Frauen ist diese Diagnose geradezu explodiert.
00:04:14: Es gibt Menschen die ihre ADHS sehr funktional anbinden können – und andere das nicht tun!
00:04:22: Aber was passiert da gerade?
00:04:24: Ich glaube mehreres gleichzeitig.
00:04:27: Erstens Die Diagnosis tatsächlich lange übersehen worden.
00:04:32: Es ist eben nicht der Zappelfillip, der im Jugendalter dann plötzlich vernünftig wird.
00:04:38: Der dann plötzlich angepasst ist und nicht mehr chaotisch.
00:04:43: nein auch Erwachsene haben ADRS.
00:04:46: das ist real!
00:04:48: Zweitens wir leben in einer Zeit extremer Reizüberflutung.
00:04:53: Aufmerksamkeitsprobleme sind fast eine rationaler Antwort auf diese verrückte Umwelt.
00:04:59: Viele Menschen erleben ADHS-ähnliche Symptome, die aber gar nichts mit ADHS zu tun haben.
00:05:07: Drittens und das ist der Teil über den wenig gesprochen wird eine Diagnose gibt Erklärung sie gibt Entlastungen.
00:05:14: Sie sagt du bist nicht kaputt Du bist anders.
00:05:16: Das ist therapeutisch wertvoll.
00:05:19: Es kann aber auch bedeuten Ich höre auf, weiter zu fragen.
00:05:23: Wir gehen jetzt mit euch durch konkrete Verwechslungsmöglichkeiten – nicht um zu sagen, ADIS gibt es nicht, sondern um zu zeigen wie viele verschiedene Dinge hinter demselben den selben Symptomen stecken können!
00:05:39: Die häufigste Verwechselung ist vermutlich die mit einem komplexen Trauma Komplexes Trauma, also wiederholte frühe Verletzungen produzieren ein Bild das ADAS sehr ähnelt.
00:05:52: Konzentrationsprobleme?
00:05:54: Ja Impulsivität ja.
00:05:57: Schlafprobleme Stöpfung auch Das Gefühl nie wirklich dazu sein alles dabei.
00:06:03: Der Unterschied liegt nicht im Symptombild Es liegt in der Ursache Und die verändert alles und vor allem auch den Umgang damit.
00:06:14: und hier spreche ich ganz besonders die Coaches an, die das immer wieder im Hinterkopf halten soll.
00:06:21: Ein traumatisiertes Nervensystem muss anders begleitet werden als ein Gehören mit einer anderen Entwicklungshistorie.
00:06:30: hochbegabte Denken schneller vernetzter Nonlinear.
00:06:34: Sie können sich schlecht konzentrieren, aber nicht weil sie nicht können sondern weil sie zu schnell fertig sind.
00:06:41: Weil unter Forderung sich wie Lähmung anfühlt.
00:06:44: und viele hochgabte Menschen haben tatsächlich auch ADHS.
00:06:48: also das eine kommt selten allein die beiden schließen sich nicht aus.
00:06:53: Das nennt man übrigens die doppelte Ausnahme.
00:06:56: Aber wenn ich nur das eine behandle und das andere ignoriere, verpass' ich etwas Wesentliches.
00:07:02: Menschen die nach außen stül angepasst zurückgezogen wirken und innerlich in einem konstanten Rausch von Reizen sind so erschöpft dass sie am Wochenende kaum aufstehen können – Das kann ADAS sein!
00:07:15: Das kann auch übrigens Hochbegabung sein!
00:07:18: Es kann auch eine soziale Prägung sein und Schutz vor einer Welt autoextrovertiert.
00:07:26: Der ist, es kann auch noch etwas ganz anderes sein!
00:07:30: Und übrigens auch Hochbegabungen lässt sich damit verwechseln – es könnte beispielsweise auch Postkonventionalität sein.
00:07:38: Das ist ein Begriff aus der Entwicklungspsychologie.
00:07:42: Wer meinen Podcast kennt, der kennt vielleicht den Namen?
00:07:47: Menschen stehen auf verschiedenen Stufen der Ich-Entwicklung.
00:07:50: Die meisten Erwachsenen orientieren sich an Gruppen Norm und Erwartung, kleinerer Teil entwickelt sich weiter.
00:07:57: Postkonventionelle Menschen denken oft schnell und sehr komplex und systemisch.
00:08:03: Sie stehen hinter Regeln die Systeme erzeugen.
00:08:07: sie haben eine starke andere Perspektive die manchmal schwer in bestehende Strukturen passt.
00:08:13: Sie fühlen sich oft falsch, fremd nicht zugehörig.
00:08:16: Und jetzt rate mal wie das vielleicht in einer Checkliste aussieht!
00:08:21: Ja sehr ähnlich ADIS aber in Teilen eben auch ähnlich wie Hochbegabung.
00:08:28: Genau und das zeigt welche Schwierigkeiten jede Schublade birgt und ich möchte nein um Gottes Willen hier nicht die nächste Schublada aufmachen und sie postkonventionell nennen.
00:08:42: Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass es immer vieles sein kann.
00:08:47: Und manchmal eben nicht nur eines – innere Unruhe Schwierigkeiten in Gruppen zu funktionieren, das Gefühl nie richtig anzukommen, hohe Reizbarkeit gegenüber Inkonsistenz und Ungerechtigkeit!
00:09:01: Es geht hier um Schutzdiagnosen oder dass diese Phänomene wertlos sein.
00:09:06: Nein, sie sind wichtig aber wir sollten eben genau auf das schauen – auf die Phänome und weniger auf die Etiketten!
00:09:14: Denn die erfordern ein sehr viel genaueres Hinsehen und das ist uns in Führung zum Beispiel gar nicht so möglich und auch als Coach haben wir diese Möglichkeiten nicht.
00:09:25: Wenn ich jemand durch eine Entwicklungsbrille betrachte, sehe ich vielleicht jemand der schlicht auf einer anderen Stufe steht als seine Umgebung.
00:09:35: Und wenn ich jemand durch die Diagnose betrachte dann verpass' ich vielleicht etwas anderes was viel wichtiger ist nämlich dass dieser Mensch durchaus auch in der Lage ist sich zu entwickeln, sich dem System Ich will nicht sagen anzupassen, aber in diesem System auch zu wachsen.
00:09:59: Im positiven Sinne.
00:10:00: Stärken zu leben und zu erleben.
00:10:03: Denn – das hatte ich Anfax schon mal gesagt – auch Menschen mit einer offiziellen Diagnose können sehr funktional in ihrer Umwelt sein.
00:10:12: Denken wir zum Beispiel an erfolgreiche Moderatoren!
00:10:17: Also wer nur auf die Oberfläche schaut, der greift automatisch zur falschen Schublade.
00:10:24: Ich höre jetzt vielleicht die Frage.
00:10:26: Okay Svenja, was machen wir denn damit?
00:10:28: Wenn jemand kommt und hat das Etikett sich selbst aufgeklebt!
00:10:33: Dann sage ich... Wenn du nicht diagnostizieren sollst und das solltest du nicht, warum landen wir dann trotzdem so oft in Coaching-Gesprächen bei solchen Diagnosen?
00:11:01: Ich erlebe das wirklich zunehmend.
00:11:04: Und leider auch immer öfter bei Führungskräften – der hat halt ADHS!
00:11:09: Aber das wäre jetzt nicht fertig gedacht... Die Diagnose beendet sehr oft viel zu früh.
00:11:17: das Denken….
00:11:18: Ich unterscheide deshalb zwei Risiken, die bestehen sowohl für Führungskräfte als auch für Coaches und natürlich für interessierte Laien.
00:11:27: Und alle, die irgendwie vielleicht co-betroffen sind!
00:11:31: Da ist erstens die Erklärungsfalle.
00:11:34: Er oder sie ist so weil er oder sie ADHS hat – und bitte kannst du ersetzen durch alles andere Hochbegabungen?
00:11:42: Auch Autismuspektrum?
00:11:44: Oder auch gerne was ich eben eingebracht
00:11:47: habe?!
00:11:50: Aber ADHS ist eine Beschreibung von Symptomen, keine Erklärung ihrer Ursache.
00:11:56: Das ist eine Tautologie – es ist keine Erklerung!
00:12:00: Zweitens da ist die Identitätsfalle.
00:12:03: Der Begriff selbst wird zur Identität und das passiert vor allen Dingen bei sehr jungen Menschen, die noch keine sichere Identität ausgebildet haben.
00:12:13: Vergessen wir nicht….
00:12:15: Bis zum Alter von vierundzwanzig, fünfzwanziger Jahren ist das Gehirn noch unreif.
00:12:20: Es ist unvollständig.
00:12:22: Menschen suchen nach etwas und diese Phase ist extrem wichtig für Identitätsprägung.
00:12:29: Da kann es helfen zu wissen ich bin so weil.
00:12:33: Aber genau dasselbe kann auch stören Und kann verhindern weiter auf die Suche zu gehen.
00:12:40: Also etwas kann befreiend sein Und es kann gleichzeitig ein Gefängnis werden.
00:12:47: Es kann dann eben auch Entwicklung behindern.
00:12:51: Dann hat die Kategorie, die Person übernommen und die Schublade ist zu.
00:12:56: Da wären wir bei.
00:12:56: drittens der Schubladenfalle.
00:12:59: Der Begriff führt zur Standardintervention.
00:13:01: Der HS also so vorgehen Struktur to dualist in Tests.
00:13:06: aber wenn dahinter eigentlich ein Trauma steckt braucht diese Person fundamental etwas anderes Wahrscheinlich eine Therapie.
00:13:14: Und ja, keine Schubladenschuh zu machen!
00:13:19: Ich möchte euch jetzt ganz praktisch eine einfache Heuristik mitgeben – ich nenne sie das Dreiebenenmodell.
00:13:26: Das ist nicht das ultimative Werkzeug sondern einigen Mittel gegen eigenes vorschnelles Kategorisieren.
00:13:34: Wenn ein Begriff im Raum steht….
00:13:37: wir haben viele genannt und ich wiederhole es an dieser Stelle nicht mehr Stelle ich mir drei Fragen.
00:13:45: Ebene eins – was zeigt sich in diesem Begriff, in diesen Etikett?
00:13:52: Da ist die Symptomebene.
00:13:54: Was ist eigentlich da?
00:13:56: Wo gibt es eine gemeinsame geteilte Realität zwischen der Person und vielleicht den anderen, die die Person umgeben?
00:14:04: Was zeigt sich im Verhalten?
00:14:06: Was könnte jemand beobachten aus einer dritten Perspektive?
00:14:12: Was beschreibt die Person selbst?
00:14:14: Was fühlt sie selbst?
00:14:17: Und auch nicht unwichtig.
00:14:20: Was sehen andere?
00:14:22: Irgendwo auch betroffen sind, denke an die Führungskraft im Workshop!
00:14:28: Was sieht man ohne Interpretation und ohne Zuschreibung?
00:14:31: nur was ist da?
00:14:34: Ebene zwei in welchem System steckt das?
00:14:37: Da ist die Kontextebene unter welchen Bedingungen tritt es auf?
00:14:42: In welcher Arbeitsumgebung, welche Beziehungsstruktur?
00:14:45: Welcher Lebensphase?
00:14:47: Viele Symptome sind perfektionale Reaktionen auf irrationale Systeme.
00:14:54: Wer unter chronischem Druck steht kann sich schlechter konzentrieren – das ist keine Störung, das ist dann Neurobiologie.
00:15:03: Ebene drei und die finde ich ganz besonders wichtig was ist die Geschichte Die biografische Ebene.
00:15:10: Wer ist diese Person?
00:15:12: Wer ist die Person geworden, was hat sie erlebt?
00:15:16: Welche Muster ziehen sich durch inschen Leben nicht im Jetzt und nicht nur im Jetzt – ja es ist wichtig um sich zu spüren, um Achtsamkeit zu erleben, um zu fühlen, was ist jetzt aber die Vergangenheit!
00:15:30: Die hat das Ja geprägt.
00:15:32: Das, was ich jetzt empfinde, wonach ich jetzt suche… Und das ist mal eine Geschichte, diese persönliche Geschichte hat mich geprägt und vergessen wir nie.
00:15:42: es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.
00:15:46: Auch die Interpretationen spielen hier eine Rolle – und Etiketten können zum Teil einer Biografie wert, zum Teil von Phänomenen, die sich vielleicht auch anders erklären ließen!
00:16:04: Wenn ich diese drei Ebenen im Blick habe, passiert etwas Interessantes.
00:16:08: Der Begriff verschiebt sich!
00:16:10: Er ist nicht mehr Antwort, er ist Ausgangspunkt, er fragt – es steckt wirklich dahinter und das ist der Satz den ich euch als Kernthese dieser Episode mitgeben möchte.
00:16:24: Ein Begriff ist nützlich so lange er Fragen öffnet, er wird gefährlich wenn er Fragen ausschließt abschließt.
00:16:34: Zurück zum Workshop!
00:16:37: Am Ende haben wir keine Diagnose gestellt, wir haben auch keine Einigkeit gefunden.
00:16:42: Wir haben aber verschiedene Perspektiven zugelassen – zugehört.
00:16:48: Was wissen wir über die Geschichte dieser Führungskraft und dieses Teamleiters?
00:16:55: Was macht die Beziehung aus?
00:16:57: Was ist die Aufgabe?
00:17:02: Was hat sie aus dieser Rolle heraus auch zu tun?
00:17:07: Und wenn wir darauf gucken, dann ist das Etikett plötzlich gar nicht mehr so wichtig.
00:17:13: Sondern dann geht es darum was im Verhalten begründbar sein kann damit eine wirksame Intervention möglich wird.
00:17:27: Eine Organisation besteht aus vielen Mitarbeitern und wir können es ermöglichen, dass jemand integriert wird der so ein Etikett trägt.
00:17:38: Aber es darf auch nicht sein das so etwas eine ganze Organisation lahmlegt Und das ist es was ich mir für unsere Praxis wünsche.
00:17:50: Nicht weniger Begriffe begriffen können nützlich sein aber mehr Bewusstsein dafür.
00:17:56: Ein Begriff zur Kategorisierung wird zum Etikett.
00:17:59: Wann er uns hilft zu sehen und wann er uns am Sehen hindert?
00:18:03: Und wann er auch unsere Rolle verklärt, so dass wir nicht mehr handlungsfähig sind?
00:18:10: Wenn du das nächste Mal in einem Gespräch bist und jemand sagt ich glaube ich habe x ADHS zb dann frag interessant was veranlasst dich das zu denken?
00:18:23: Was verändert sich, wenn du daran glaubst?
00:18:26: Das sind Fragen die wirklich helfen.
00:18:38: weiter denken zu abonnieren.
00:18:40: Du findest mich auch auf Substack, da gibt es immer exklusiv Folgen und sonntägliche Klumnen.
00:18:50: Wenn du dich für mein Angebot interessierst dann findest du dieses auf akademie.zwenja-hofert.de.
00:19:01: Dort gibt es auch weitere Informationen zu meinen Gesprächspartnern.
00:19:07: Und du findest alle Blogbeiträge und Podcasts gesammelt in einer Übersicht!
00:19:14: Bis zum nächsten Mal, einen schönen Vormittag, Mittag, Nachmittag oder Abend, wann immer du das hörst – und hoffentlich bis sehr bald!
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